Sandy Bridge E heißt Core i7-3000

Typbezeichnungen und Spezifikationen

Wie bereits vor gut einem Monat bekanntgeworden, werden auch Intels kommende Sandy Bridge E High-End-CPUs unter der Marke Core i7 laufen. Nun sind konkrete Typbezeichnungen zu den ersten drei Sandy Bridge E Prozessoren sowie erneut die dazugehörigen Spezifikationen aufgetaucht. Diese sollen angeblich aus einer offiziellen Intel-Tabelle stammen und scheinen die bisherigen Gerüchte zu bestätigen.

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Bekannt war, dass zwei Hexa-Core-CPUs und eine Quad-Core-CPU den Anfang machen werden. Diese werden die Bezeichnungen Core i7-3960X, Core i7-3930K und Core i7-3820 tragen. Der Core i7-3960X ist das Flaggschiff und wird den Namenszusatz Extreme Edition tragen dürfen. Er besitzt sechs Kerne inklusive HyperThreading, einen 15 MByte großen L3-Cache und arbeitet mit einem Basistakt von 3,3 GHz. Mittels Turbo Boost kann der Takt einzelner Kerne sogar auf 3,9 GHz erhöht werden. Wie für eine Extreme Edition üblich, wird er zudem über einen freien Multiplikator verfügen. Auch der Preis dürfte sich an vorherigen Extreme Editions orientieren.

Bei dem Core i7-3930K handelt es sich ebenfalls um einen Sechs-Kern-Prozessor. Seine Basis- und Turbotaktraten fallen mit 3,2 bzw. 3,8 GHz nur geringfügig niedriger aus als bei der Extreme Edition. Allerdings wird auch der L3-Cache mit 12 MByte etwas geringer ausfallen. Wie das „K“ in der Typbezeichnung schon verrät, wird auch dieser Prozessor über einen freien Multiplikator verfügen.

Der Core i7-3820 wird das kleinste Modell im Startaufgebot darstellen und nur vier Kerne inklusive HyperThreading besitzen. Dafür fällt der Takt mit 3,6 GHz Basistakt bzw. 3,9 GHz Turbotakt vergleichsweise hoch aus. Der L3-Cache ist noch 10 MByte groß. Ob auch dieses Modell einen freien Multiplikator aufweisen wird, ist derzeit ungewiss. Laut früheren Meldungen soll diese CPU angeblich über einen eingeschränkt freien Multiplikator verfügen.

Es bleibt abzuwarten, ob Intel seine High-End-Prozessoren noch dieses Jahr veröffentlichen wird. Nachdem es Anfang des Monats Gerüchte gab, dass der Launch auf Anfang des nächsten Jahres verschoben wurde, machte vor ein paar Tagen ein neues Gerücht die Runde, Intel wolle seine High-End-Plattform unbedingt noch dieses Jahr veröffentlichen und würde dafür ein paar Abstriche beim Chipsatz in Kauf nehmen.

Quelle: DonanimHaber

Jan Apostel

Redakteur

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