Intel Ivy Bridge: Infos zu Mobile-CPUs

Spezifikationen & Roadmaps zu CPUs und Chipsätzen

Nachdem bereits umfassende Informationen zu Intels Ivy-Bridge-Prozessoren für Desktop-PCs durchgesickert sind, folgen nun die Ivy-Bridge-basierten Mobile-CPUs. Wie gehabt wird Intel bei den Ivy Bridge Mobile-CPUs neben „Standard Voltage“-Prozessoren (M-Serie) mit 55, 45 und 35 Watt auch „Ultra Low Voltage“-Prozessoren (U-Serie) mit 17 Watt im Aufgebot haben. Für „Low Voltage“-Prozessoren mit 25 Watt, wie bei der Sandy-Bridge-Generation, gibt es bisher keine Anzeichen. Es ist nicht auszuschließen, dass entsprechende CPUs noch folgen werden, aber ebenso gut könnte es sein, dass Intel diese Lücke über Ivy-Bridge-CPUs mit konfigurierbarer TDP schließen wird.

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Zum Launch im April werden voraussichtlich nur Quad-Core-Prozessoren der Extreme- oder Performance-Klasse verfügbar sein. Diese werden etwas höhere Taktfrequenzen bieten als die derzeit erhältlichen Sandy Bridge Mobile-CPUs und eine Verlustleistung von 55 bzw. 45 Watt besitzen. Aber bereits im Mai sollen dann Dual-Core-Modelle der M- sowie U-Serie mit 35 bzw. 17 Watt folgen. Von Letzteren wird es anfangs mit dem Core i7-3667U sowie i5-3427U zwei Modelle geben. Das größere Modelle besitzt zwei Kerne samt Hyper-Threading, einen Basistakt von 2,0 GHz sowie einen Single-Core-Turbo von 3,2 bzw. einen Dual-Core-Turbo von 3,0 GHz und einen 4 MByte großen L3-Cache. Der kleinere i5-3427U besitzt ebenfalls zwei Kerne mit Hyper-Threading, taktet aber mit 1,8 GHz Basistakt bzw. 2,8 / 2,6 GHz Turbotakt etwas niedriger und verfügt mit 3 MByte auch über einen kleineren L3-Cache. Die HD Graphics 4000 Grafikeinheit besitzt bei beiden Mobile-CPUs einen Basistakt von 400 bzw. einen Turbotakt von 1.150 MHz.

Alle bislang aufgeführten Ivy Bridge Mobile-CPUs werden ausnahmslos mit Intels neuer HD Graphics 4000 Grafikeinheit ausgestattet sein, die sich nur durch ihre Basis- bzw. Turbotaktfrequenzen unterscheiden.

Unerwähnt bleiben bisher Mobile-CPUs der Core-i3- sowie Pentium-Serie. Diese könnten im Laufe des nächsten Jahres noch folgen. Bei der Celeron-Serie wird Intel aber wohl vorerst auf die Sandy-Bridge-basierten Modelle setzen.

Die neuen 7er-Chipsätze der „Chief River“-Plattform werden die 6er-Chipsätze der „Huron River“-Plattform im Performance- sowie Mainstream-Segment und im Low-Power-Segment ablösen. Ab April sollen im Performance-und-Mainstream-Segment der HM75, HM76 sowie HM77 und im Low-Power-Segment der UM77 erhältlich sein. Die HM-Chipsätze unterscheiden sich nur geringfügig. Der HM75 muss auf USB 3.0 verzichten und der HM77 unterstützt RAID sowie Intels SSD-Caching-Technologie „Smart Response“ und bbietet zwei zusätzliche USB-2.0-Ports. Der UM77 ist dem HM77 ziemlich ähnlich, bietet aber nur vier SATA-Ports, von denen nur einer ein SATA-6-Gbit/s-Port ist, und muss auf vier PCI-Express-Lanes sowie vier USB-2.0-Ports verzichten.




Chipsätze

Quelle: VR-Zone

Jan Apostel

Redakteur

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