Nvidias Kepler-Grafikkarten sickern durch

Von der GeForce GTX 690 bis zur GTX 640

Die Website LenzFire will aus sicherer Quelle die gesamten technischen Spezifikationen plus Erscheinungsdaten und Preise der kommenden Nvidia Kepler Grafikkarten ergattert haben. Das Flaggschiff ist die GeForce GTX 690, eine Dual-GPU-Karte mit 750 MHz Takt, zweimal 1,75 GByte GDDR5-RAM mit 4,5 GHz Takt, der über zwei 448-bit-Schnittstellen angebunden ist, und zweimal 1024 Shader-Einheiten. Im US-Handel soll sich der Preis auf 999 US-Dollar belaufen. Am unteren Ende der Kette steht die GTX 640 mit 850 MHz GPU- und 5,5 GHz Speichertakt für die 2 GByte GDDR5-RAM mit 128-bit-Schnittstelle.

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Die GTX 640 verfügt über 192 Shader-Einheiten und soll im US-Handel angeblich 139 US-Dollar kosten. Die Leistung liegt laut der Quelle auf dem Niveau einer GeForce GTX 550 Ti.

Stärkste Single-GPU-Grafkkarte mit Kepler-Chip wird die GTX 680 zum Preis von 649 US-Dollar. Sie nutzt einen GPU-Takt von 850 MHz, 2 GByte GDDR5-RAM mit effektiv 5,5 GHz Takt und 1024 Shader-Einheiten. Der Speicher ist über eine 512-bit-Schnittstelle angebunden. Angeblich ist die Leistung der GTX 680 ca. 45 % höher als die einer AMD Radeon HD 7970.

Es folgen noch GTX 670, GTX 660 Ti, GTX 660, GTX 650 Ti und GTX 650 als Zwischenstufen. Deren Daten lassen sich den angefügten Tabellen entnehmen. Angeblich erscheinen als erstes, nämlich am 12. April, Nvidia GeForce GTX 680, 670 und 660. Für den 12. Mai sei die Veröffentlichung von GTX 650 und 640 angesetzt. Für GeForce GTX 660 Ti und 650 Ti gibt man vage das zweite oder dritte Quartal 2012 an. Als Krönung soll im dritten Quartal 2012 die Dual-GPU-Grafikkarte, die GTX 690, mit dem Markt aufräumen.

Alle Informationen sind aber mit gehöriger Vorsicht zu genießen: So behauptet LenzFire etwa, die Shader-Takte der neuen Kepler-Grafikkarten seien doppelt so hoch wie der Chiptakt, während im Dezember aus mehreren Quellen berichtet wurde, GPU- und Shader-Takt sollten wieder auf einen Wert vereint werden – wie aktuell bei AMD. Außerdem schreibt die Quelle immer „Stream Prozessoren“ für die Shader-Einheiten der neuen GeForce-Chips. Nvidia nennt diese eigentlich „CUDA Cores“.



Quelle: LenzFire

André Westphal

Redakteur

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