Preise für Arbeitsspeicher ziehen an

Elpida-Pleite beeinflusst den Markt

Nach der Pleite des japanischen RAM-Herstellers Elpida sollen die Preise für Arbeitsspeicher gehörig anziehen. Elpida war immerhin der drittgrößte Arbeitsspeicher-Hersteller der Welt und das Wegfallen des Unternehmens beeinflusst den Markt: Analysten der Firma IHS rechnen mit Preisanstiegen von bis zu 15,5 %. Während DRAM-Chips für Geschäftskunden aktuell 1,05 US-Dollar kosten, könnten die Preise bis Ende 2012 auf 1,21 US-Dollar klettern. Wegen des Elpida-Bankrotts rechnet man mit geringeren Auslieferungsmengen und damit natürlich steigenden Verkaufspreisen der anderen Hersteller.

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Andere Hersteller wie Hynix und Samsung sowie speziell Micron und Nanya profitieren von Elpidas Problemen und können sich laut IHS-Analysten auf ein „wesentlich rosigeres 2012 freuen“. Was genau mit dem maroden Speicherhersteller Elpida geschieht, ist aktuell noch offen. Laut Analysten könnte sich der chronisch übersättigte Speichermarkt aus Herstellersicht etwas erholen. Für Kunden ist das Szenario natürlich weniger erfreulich, da mit höheren Verkaufspreisen zu rechnen ist.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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