Internetfähige TVs bleiben offline

Wenige Nutzer surfen am Fernseher

Nachdem der 3D-Hype für die Hersteller nicht den gewünschten Effekt brachte, versucht man nun mit der Smart-TV-Blase Käufer zu locken. Tatsächlich verbreiten sich internetfähige TVs mit zahlreichen Online-Funktionen rasant. Zumindest in England scheinen die Kunden die Internetfunktionen aber eher hinzunehmen und in der aktiven Nutzung links liegen zu lassen. Dies ist das Ergebnis der Studie „futurePROOF“ der Firma Kantar Media: Nur 17 % der Engländer kaufen internetfähige TVs und wiederum nur 7 % der Käufer lassen sie ans Netz gehen.

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Selbst wer sich also für einen internetfähigen TV entscheidet, begründet seine Kaufentscheidung auf anderen Merkmalen wie der Bildschirmdiagonale und der Bildqualität. Die Studie ergab auch, dass jeweils einer von drei Befragten so oder so keinerlei Sinn darin sieht seinen Fernseher ins Internet zu schicken.

Laut Studie gibt es vor allem zwei Probleme: Wenig passende Inhalte und kaum Bewusstsein für die Internet-Dienste. Viele Kunden hatten keine Ahnung, was ihr TV online leisten kann. Allerdings gibt es von den experimentierfreudigen Nutzern zudem noch Beschwerden. So klagen die Anwender über die hakelige Bedienung per Fernbedienung und die langen Ladezeiten vieler Apps.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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