Intel will niedrigere Ultrabook-Preise

Trifft sich im Juli mit Zulieferern

Intels Ultrabook-Politik ist eigenwillig: Einerseits will der Hersteller bei seinen CPU-Verkaufspreisen keine Abstriche in Kauf nehmen, andererseits regt der Chip-Hersteller fortlaufend Zulieferer an Komponenten günstiger rauszurücken. So setzt Intel nun für Mitte Juli in Taiwan ein Treffen mit Zulieferern an, um zu verhandeln, wie man die Herstellungskosten für Ultrabooks optimieren könnte. Intels Ziel sei die Verkaufspreise für Endkunden ab der zweiten Jahreshälfte 2012 auf unter 699 US-Dollar zu drücken. Nur so seien die erhofften Verkaufszahlen von 20-30 Mio. Einheiten 2012 zu erreichen.

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Angeblich reagiert Intel damit auch auf die Verkaufspreise für die neuen Apple MacBook Air, welche das Kundeninteresse abermals von Ultrabooks abziehen. Als Maßnahmen die Preise der Ultrabooks attraktiver zu machen gelten nun Fiberglas-Gehäuse statt Modelle aus Aluminium-Legierungen, günstigere Akkus und Festplatten mit kleinen Boot-SSDs statt reiner SSD-Setups.

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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