AMD Desktop-Trinity erst im Oktober

Angeblich Verschiebung aufgrund von Design-Optimierungen

Einige Zeit nach der Einführung der Trinity Mobil-Prozessoren mit integrierter Grafik für Notebooks sollten die Desktop-Versionen des Llano-Nachfolgers von AMD folgen. Laut AMD werden zunächst die PC-Hersteller bedient, bevor die APUs in den Handel kommen. Jetzt wird berichtet, dass AMD noch Änderungen am Design der APUs vornimmt und die Trinity Desktop-Modelle deshalb erst im Oktober erscheinen.

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Über eine Einführung erst im Oktober war bereits mehrfach berichtet worden. Allerdings hieß es bislang, dass AMD erst noch Bestände der älteren Llano Prozessoren abbauen wolle, bevor man den Nachfolger auf den Markt bringt. Nun also will AMD laut Quellen bei taiwanesischen Mainboard-Herstellern also sogar noch Änderungen vornehmen, obwohl die CPUs ja bereits verkauft werden, nämlich an PC-Hersteller wie Medion, die den aktuellen Aldi-PC mit einer Trinity-APU in Form des AMD A8-5500 ausgestattet haben. Aufgrund der Änderungen am Prozessor beeilen sich die Mainboard-Hersteller nun wohl auch, um Änderungen an ihren für das zweite Halbjahr geplanten Hauptplatinen für diese APUs (Sockel FM2) vorzunehmen.
Angeblich sollen bei AMD im vierten Quartal schon 22 % aller Prozessoren für den Sockel FM2 sein (Trinity), während Llano (Sockel FM1) von 30 % im dritten auf 16 % im vierten Quartal reduziert werden soll. Den Hauptanteil machen aber immer noch die Sockel AM3 und AM3+ CPUs aus (AMD FX, Phenom etc.).
Im Oktober sollen dann wohl auch die neuen AMD FX Prozessoren (Codename Vishera) mit Piledriver CPU-Kernen, die gegenüber der Bulldozer Architektur verbessert wurden, eingeführt werden. Hier werden AMD FX-8350 und FX-6300 den Anfang machen, der FX-4320 soll später folgen.

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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