Fractal Design Define R4 - Seite 3

ATX-Gehäuse mit Lüftersteuerung & Schalldämmung

Anzeige

Innere Charakteristika

Der Innenraum des Fractal Design Define R4 bietet eine Menge Änderungen gegenüber seinen Vorgängern. Eine davon ist beim Festplattenkäfig zu finden. Zwar lassen sich immer noch acht 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplatten verbauen, allerdings lässt sich ein Teil des Käfigs mit fünf Schächten nun komplett entfernen, um Platz für überlange Grafikkarten zu machen. Alternativ kann der Käfig um 90° gedreht werden. Dies soll bezwecken, dass der Frontlüfter die Luft besser zur Grafikkarte leitet, da so eine Art Kanal entstehen soll.


Die Festplattenschächte sind flexibel aufgebaut

Eine weitere Neuerung betrifft der Bereich hinter dem Mainboard, der nun mehr Platz zum Verstauen der Kabel bietet. Eine Besonderheit hierbei stellen aber zwei weitere Einbauplätze für zwei 2,5-Zoll-Festplatten dar. Hier lassen sich wunderbar SSDs unterbringen, da diese keine aktive Kühlung benötigen. Der Nachteil ist dabei allerdings, dass die Festplatten verschraubt werden und diese Schraublöcher vom Netzteil und dem Mainboard verdeckt werden. Selbst beim Einbau eines mini-ITX-Mainboard wie in unserem Fall bleiben lediglich je zwei Schrauben pro Festplatte sichtbar. Hier wäre eine Anbringungsmöglichkeit ohne die Notwendigkeit, Netzteil und/oder Mainboard auszubauen, besser. Nützlich ist das neue Feature aber allemal, wenn z.B. aufgrund einer langen Grafikkarte nur die unteren drei Festplattenschächte benutzt werden können oder sehr viele Festplatten zum Einsatz kommen.


Die komplette Innenansicht

Abgesehen davon bietet das Gehäuse im Vergleich zum direkten Vorgänger gewohnte Kost. Zumindest 3,5-Zoll-Festplatten werden leicht entkoppelt, die links, rechte, obere und vordere Gehäuseseiten sind mit Schalldämmungsmatten versehen, die nicht verwendeten Lüfterplätze sind ebenfalls abgedeckt. Eine Ausnahme bildet hier nur der Lüfterplatz an der Unterseite.
Das Gehäuse kann weiterhin alle Mainboardformate von mini-ITX bis ATX aufnehmen. Größer geworden sind dafür die Kabeldurchführungen und das Loch zum Auswechseln des CPU-Kühlers mit Backplate ohne Ausbau des Mainboards. Neu sind auch die Lüfter, die nun in der 140-mm-Version daherkommen.


Ein Lüfter sitzt hinter der Front

Eike Sagawe

Test-Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.