Sparkle GT640 OC Dragon Cyclone - Seite 2

Übertaktete GeForce GT 640 mit 3 Lüftern zum Austausch

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Die Grafikkarte

Preis ca. 100 Euro (Stand: 22.8.2012)
Box
Hersteller Sparkle
Beilagen Kurzinstallationsanleitung (Faltblatt, mehrsprachig, u.a. Deutsch)
Software Treiber, Magix Multimedia-Software

Wie die Grafikkarte selbst ist auch die Verpackung der Sparkle GT640 OC Dragon Cyclone recht kompakt und ziert einen Drachen – wie es sich bei diesem Produktnamen gehört! Auf der Box wird natürlich auch auf die beiden besonderen Features dieser Grafikkarte hingewiesen: die vier Monitoranschlüsse und die beiden beigelegten Austauschlüfter. Außerdem wird noch die Speicherausstattung herausgestellt, denn viele andere GeForce GT 640 kommen mit ’nur‘ 1 GByte daher.
In der Box sind neben der Karte selbst und den beiden Lüftern – jeweils einzeln ordentlich verpackt – nur noch eine CD und eine Schnellanleitung zu finden. Monitoradapter gibt es keine, obwohl gerade für den Mini-HDMI-Anschluss ein Adapter auf normales HDMI wünschenswert gewesen wäre.
Auf der CD findet man neben aktuellen Grafiktreibern nur noch ein Software-Paket von Magix, das Anwendungen zur Bearbeitung und Verwaltung von Videos und Fotos umfasst.
Die Anleitung ist wie mittlerweile marktüblich nur sehr allgemein gehalten und beschreibt lediglich in aller Kürze die Installation der Grafikkarte.


Sparkle GT640 OC Dragon Cyclone

Der bzw. die Lüfter im Dual-Slot-Kühler der Sparkle GT640 OC Dragon Cyclone messen 92 mm im Durchmesser. Das Standardmodell (Efficient Mode) verfügt über geteilte Lüfterblätter für bessere Abluft – laut Sparkle 20 % more air flow.
In der Praxis ist dieser Lüfter auch im Desktop-Betrieb (Idle) gut hörbar. Drehzahl (immer 30 %) und Lautstärke ändern sich aber immerhin unter Last nicht. Die Temperaturen des Grafikchips liegen hier bei 32°C Idle und bei 49°C unter Last, sind also sehr niedrig.
Der Lüfter ist sehr einfach auszutauschen. Er muss lediglich etwas herausgezogen und etwas gedreht werden, dann kann er schon abgenommen werden. Ein Kabel muss nicht abgesteckt werden.


Lüfter abgenommen

Die drei Lüfter stammen alle vom taiwanesischen Hersteller Power Logic und tragen auch alle die gleiche Produktbezeichnung: PLA09215S12H – trotz unterschiedlicher Lüfterblätter, wie das folgende Bild zeigt.


Drei verschiedene Lüfter: Silent, Efficient, Turbo

Große Unterschiede in den Temperaturen des Grafikchips gab es beim Austausch der Lüfter aber nicht. Der Turbo-Lüfter erscheint minimal lauter als der Efficient-Fan, aber der Unterschied ist kaum zu erkennen und die Chiptemperaturen waren in etwas die gleichen wie beim Efficient-Lüfter.
Der Silent-Lüfter geht allerdings deutlich leiser zu Werke und ist nur leicht hörbar, selbst unter Last, wenn die Drehzahl von 30 auf 35 % steigt. Der Grafikchip wird dabei etwas wärmer, jeweils 4°C mehr im Desktop-Betrieb und unter Last, aber mit maximal 53°C ist dies immer noch vergleichsweise kühl.
Es gibt also eigentlich keinen Grund, einen anderen als den Silent-Lüfter einzusetzen.


Rückseite der Grafikkarte

Da die maximale Stromaufnahme der GeForce GT 640 unter 75 Watt bleibt, reicht die Stromversorgung über den PCI Express Bus aus und man benötigt keine Verbindung zum Netzteil.
Die Platine der Sparkle GT640 OC Dragon Cyclone ist nur 16 cm lang, der Dual-Slot-Kühler steht hinten aber etwas über, so dass man insgesamt auf eine Länge von rund 17,5 cm kommt.
Einen SLI-Anschluss gibt es nicht und der Parallelbetrieb von zwei GT 640 wird von Nvidia auch nicht offiziell unterstützt.
Für Monitore stehen einmal Mini-HDMI und gleich dreimal DVI (Dual-Link DVI-I, Dual-Link DVI-D und Single-Link DVI-D) als Anschlüsse bereit. Im Gegensatz zu den Grafikkarten der GeForce 500 Serie sind auch alle vier Anschlüsse gleichzeitig nutzbar.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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