Analysten bedrängen Nvidia

Hersteller müsse sein Portfolio erweitern

Im dritten Quartal 2012 konnte Nvidia rundum positive Zahlen verbuchen. Dennoch setzen Analysten den Hersteller unter Druck: Der Analyst Rick Schafer der Firma Oppenheimer hat seine Prognosen für Nvidia angepasst. Er glaubt nun nicht mehr, dass der Hersteller die Erwartungen übertreffen wird, da sich Nvidia immer noch zu sehr auf den schwächelnden PC-Markt konzentriere. Zwar sei Nvidia „der einzige traditionelle PC-Hersteller, der ernsthaft den Einstieg ins mobile Marktsegment“ bewältigt habe, trotzdem müsse der Hersteller noch größeres Wachstum erreichen.

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Laut Schafer verlasse sich Nvidia zu sehr auf Einnahmen durch Grafikkarten und GPU-Lösungen für Desktop-PCs und Notebooks. Nvidia solle sich laut Schafer noch stärker auf andere Geschäftsbereiche, wie eben das mobile Segment fokussieren. Negativ bewertet Schafer auch, dass das Microsoft Surface RT offenbar hinter den Erwartungen zurück bleibt. Im Inneren steckt Nvidias Tegra 3. Angeblich habe Microsoft bereits reagiert und seine Tegra-3-Bestellungen von vier auf zwei Mio. reduziert. Allgemein enttäusche der Launch von Windows RT, was sich auf Nvidia als direkten Microsoft-Partner negativ auswirke.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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