Intel will ARM Dampf machen

22-Nanometer-Chips sollen es richten

Intel will immer noch den mobilen Markt knacken – bisher mit wenig Erfolg. Auf dem International Electron Devices Meeting (IEDM) in San Francisco hat der Hersteller seine neue Offensive angekündigt: Neue Prozessoren / SoCs aus dem 22-Nanometer-Verfahren mit Tri-Gate-Prozess sollen ARM-Prozessoren in Leistung und Energieffizienz abhängen. Intel hat hier gegenüber ARM den deutlichen Vorteil, dass Intel über eigene Fabriken verfügt und neue Fertigungsprozesse selbst aggressiv forcieren kann. ARM fertigt nicht selbst und ist gemeinsam mit seinen Lizenznehmern auf externe Fertigungspartner angewiesen.

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Laut Intel habe man für die neuen, mobilen Atoms aber nicht nur den Fertigungsprozess verfeinert, sondern auch die Architektur speziell für Smartphones und Tablets optimiert. Das Verhältnis von Leistung und Stromverbrauch soll laut Intel führend für die gesamte Branche sein. Jetzt darf man also gespannt sein, wie die neuen Prozessoren am Markt angenommen werden, sobald sie Erscheinen.

Quelle: PcMag

André Westphal

Redakteur

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