Intel Ivy Bridge-E verzögert sich

Neues CPU-Flaggschiff erscheint erst im vierten Quartal 2013

Intel hat seinen neuen High-End-Prozessor der Reihe Ivy Bridge-E auf das vierte Quartal 2013 verschoben. Ursprünglich sollte der Nachfolger des Core i7 3970X im dritten Quartal diesen Jahres das Licht der Welt erblicken. Die Gründe für die Verschiebung des neuen Chips, der als ein Core i7 Extreme auf den Markt kommen dürfte, sind unklar. Fudzilla behauptet Intel wolle den neuen High-End-Chip für Privatkunden zeitgleich zu den neuen Xeons für das Server-Segment veröffentlichen. Strategisch läge darin aber aufgrund der unterschiedlichen Zielgruppen wenig Sinn.

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Da Intel aktuell durch AMD keine große Konkurrenz im High-End-Segment für Prozessoren befürchten muss, gibt sich der Hersteller bei seinen Veröffentlichungsplänen gelassen. Die Chips der Reihe Ivy Bridge-E sollen im 22-Nanometer-Verfahren entstehen und über acht bis zehn Kerne verfügen. Auch soll es Modelle der Reihe Ivy Bridge-EP geben, die dann mit bis zu zwölf Kernen aufwarten. Diese sind für Dual-CPU-Workstations und -Server konzipiert. Die Verlustleistung soll bis zu 150 Watt betragen. Die neuen Prozessoren passen auf die Plattform LGA2011.

Intel selbst hat sich zur vermeintlichen Verzögerung der Ivy Bridge-E bzw. Core i7 Extreme eines Kommentares enthalten.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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