Weitere Entwickler kritisieren Wii U

Dev-Kits sollen zu Staubfängern mutieren

Die Kritik an der Nintendo Wii U, die bisher einen durchwachsenen Marktstart hingelegt hat, reißt nicht ab: Avalanche Studios („Just Cause 2“) haben bestätigt, dass sie keine Spiele für die Wii U entwickeln werden, solange der Kundenkreis so klein ist. Aktuell sollen die Dev-Kits deswegen nur „Staubfänger“ sein. Christofer Sundberg, einer der Gründer des Studios, beschwert sich auch über Nintendo selbst: „Aus unserer Sicht war es schon immer schwer, Nintendo überhaupt direkt zu erreichen. Man weiß nie so genau, wen man nun bei ihnen kontaktieren soll.“

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Ted Price, der Geschäftsführer des Entwicklers Insomniac Games („Resistance“), stimmt in die Kritik ein: Die Nintendo Wii U sei keine Next-Generation-Konsole, sondern gehöre zur „aktuellen Generation“ und sei auf dem Niveau einer Playstation 3 bzw. Xbox 360 anzusehen. Mit der vorhandenen Hardware könne man nur schwer in den nächsten Jahren arbeiten.

Ähnlich klingende Worte äußerte kürzlich auch der Entwickler DICE („Battlefield 3“). Die Frostbite-3-Engine, welche für kommende Titels des Studios das Grundgerüst darstellt, läuft nach Angaben des Entwicklers nicht auf der Wii U. Somit schließt man Portierungen kommender Spiele, die für die Playstation 4 bzw. die nächste Xbox entwickelt werden, auf der Wii U aus.

Quelle: TheEscapist

André Westphal

Redakteur

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