Xbox 360: Patches jetzt günstiger

Entwickler müssen teilweise nicht mehr zahlen

Indie-Entwickler klagen seit jeher über Microsofts Patch-Politik für die Xbox 360: So müssen Entwickler Patches durch einen aufwändigen Überprüfungsprozess schicken und ab dem zweiten Patch massiv löhnen. Grundsätzlich bleibt diese Strategie erhalten, ändert sich aber in Details: Entwickler müssen weiterhin zahlen, wenn sie ihre Spiele bei Microsoft zur Überprüfung und Veröffentlichung vorlegen. Das Nachreichen von Patches ist nun aber für die Entwickler kostenfrei. Abweichungen gelten, wenn Entwickler eine hohe Anzahl an Updates nachreichen – dann können erneut Kosten anfallen.

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Zuvor führten Patches für Spiele zu einem neuen Zertifizierungsprozess, der Entwickler horrende Summen kosten konnte. Double Fine musste auf diese Weise laut Tim Schafer etwa 40.000 US-Dollar für das Patchen einiger Spiele zahlen. Die Indie-Entwickler des Spieles „Fez“ sahen sich sogar gezwungen auf Updates zu verzichten, weil sie die Zusatzkosten wirtschaftlich nicht rechtfertigen konnten.

In diesem Zusammenhang lobte Phil Fish, Kopf des Spieles „Fez“, etwa Valves Steam: Hier hätte er kostenlos Patches nachreichen können.

Offen ist, ob diese Veränderung der Geschäftsbedingungen in Zukunft nur für die Xbox 360 gilt oder auch die Entwicklung für die Xbox One entwicklerfreundlicher macht.

Quelle: Eurogamer

André Westphal

Redakteur

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