Ubisoft: Nutzerdaten wurden gestohlen

Hersteller rät Kunden Uplay-Passwort zu ändern

Ubisoft hat allen registrierten Nutzern seiner Websites bzw. des Dienstes Uplay eine E-Mail geschickt: Uplay wurde gehackt und sowohl E-Mail-Adressen, Kontoinformationen und Passwörter entwendet. Zahlungsinformationen wie Kreditkartendaten sind allerdings zum Glück nicht betroffen, da jene laut Ubisoft gar nicht erst im System gespeichert werden. Als Reaktion auf den Angriff empfiehlt Ubisoft nun allen registrierten Kunden ihre Passwörter vorsichtshalber sofort zu ändern. Wer auf anderen Websites das selbe Passwort wie bei Uplay verwendet hat, sollte es auch dort modifizieren.

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Alle Nutzer der Plattform Uplay sollten eine individuelle E-Mail mit den Hinweisen zur Änderung ihres Passworts erhalten haben. Wer keine E-Mail bekommen hat, kann sich auch auf der Ubisoft-Website einloggen und die E-Mail nochmals anfordern. Hier sollte man allerdings viel Geduld mitbringen, denn die Uplay-Homepage läuft aktuell nur sehr langsam.

Das Hack der Uplay-Server ist nur eines von vielen Beispielen, das zeigt, dass das Cloud-Streben der Hersteller aktuell aus Nutzersicht fragwürdig ist. So wurde letztes Jahr beispielsweise das Sony Playstation Network gehackt und auch andere Anbieter wie EA mussten sich schon mit Sicherheitslücken in ihren Online-Diensten herumschlagen. Zwar bewerben die Hersteller ihre Online-Plattformen, die natürlich auch der Kundenbindung dienen und DRM-Strategien forcieren, als Mehrwert für Gamer, die Daten der Nutzer scheinen aber keinesfalls so sicher zu sein, wie sich mancher erhofft.

Quelle: E-Mail

André Westphal

Redakteur

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