Steam bald mit Family Sharing

Leider nur Teilen der gesamten Spielesammlung möglich

Bei der Online-Plattform Steam des Entwicklers Valve startet bald die Beta für das sogenannte „Family Sharing“. Mithilfe der Funktion können Anwender ihre Spielesammlung in Steam an Familie und Freunde „verleihen“. Leider soll das Verleihen zunächst jedoch nur mit der gesamten Spielesammlung und nicht mit spezifischen Titeln funktionieren. Das ist etwas problematisch, wenn man seinem kleinen Bruder vielleicht nur „Scribblenauts Unlimited“ ausleihen will und stattdessen direkt „Left 4 Dead 2“ mit rüberschiebt.

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Damit das Family Sharing funktioniert, muss der Verleiher den Ausleiher autorisieren. Anschließend kann letzterer auf die Sammlung des Verleihers zugreifen. Sobald der eigentliche Besitzer der Sammlung jedoch ein Spiel startet, muss der Ausleiher seine Partie abbrechen und wird darauf hingewiesen, dass er das Spiel, welches er gerade zockt, auch kaufen könnte. Pro Steam-Konto kann man übrigens nur an zehn weitere Anwender Titel verleihen. Man sollte sich also überlegen, wen man autorisiert. Außerdem kann immer nur einer der Ausleiher zur Zeit auf die Sammlung zugreifen. Einige Spiele sind zudem vom Sharing ausgenommen, etwa solche, die auch bei externen Plattformen ein Konto erfordern.

Valve klärt auch darüber auf, was mit DLC geschieht: Wer sich ein Spiel ausleiht, kann den kompletten DLC nutzen, den der Besitzer erworben hat. Er selbst kann jedoch keinen DLC hinzufügen. Gefährlich wird es, wenn ein Ausleiher schummelt oder anderweitig betrügt: Alle Konsequenzen fallen dann auf den Verleiher zurück. Ein Grund mehr genau auszuwählen, mit wem man seine Spielesammlung teilt.

Wann das Family Sharing in Steam öffentlich für alle zugänglich wird, ist noch offen. Zunächst beginnt bald die Beta.


Quelle: Eigene

André Westphal

Redakteur

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