„Mini“ Smartphones in der Krise

Modelle wie das S4 Mini verkaufen sich schlechter als erhofft

Laut dem Branchen-Portal DigiTimes befinden sich die „Mini“ Ableger bekannter Smartphone-Flaggschiffe aktuell in der Krise: So hat beispielsweise Samsung zu seinen letzten Flaggschiffen, den Galaxy S3 bzw. S4, auch jeweils Varianten mit dem Zusatz „Mini“ veröffentlicht. Jene Modelle stießen durchaus auf viel Kritik, da sie mit den „großen Brüdern“ eigentlich nur den Namen und gewisse Design-Anleihen gemeinsam hatten. Die verbaute Technik war eine völlig andere und deutlich schwächer als in den jeweiligen Vorbildern – zu dennoch hoch angesetzten Preisen.

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Neben Samsung brachten auch HTC, Sony und ZTE derartige Mini-Versionen erfolgreicher High-End-Smartphones auf den Markt. Man wollte sozusagen im Fahrwasser der Flaggschiffe mithilfe ähnlicher Namen den Erfolg in der Mittelklasse wiederholen. Dieser Plan scheint aber nur bedingt aufzugehen, denn die Verkaufszahlen des Samsung Galaxy S4 Mini sollen laut mehreren Quellen aus der Industrie extrem enttäuschend ausfallen. Offenbar haben Kunden erkannt, dass ein S4 Mini bis auf den Namen und das Design technisch wenig mit dem vollwertigen S4 gemeinsam hat. So bieten sogar andere Mittelklasse-Modelle aus Samsungs eigenem Hause wesentlich bessere Preis / Leistungsverhältnisse. Für das HTC One Mini soll die Bilanz ähnlich düster ausfallen.

Andere Hersteller wollen deshalb ihre Marketing-Strategie ändern und in Zukunft auf entsprechende Smartphones mit dem Zusatz „Mini“ verzichten.

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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