IBMs Watson als Cloud-Computer

Supercomputer soll externen Entwicklern aushelfen

Der IBM-Supercomputer Watson ist vor allem durch seine Teilnahme bzw. seinen Sieg in der US-Quizschow Jeopardy! bekannt geworden. Die künstliche Intelligenz soll nun nach IBMs Willen auch Cloud-Computer befeuern und externen Entwicklern zur Verfügung stehen. Laut dem IBM-Entwickler Rob High sei Watson mittlerweile ausgereift genug, um ein eigenes Ökosystem zu tragen. Zudem sei das System viel kleiner geworden: In der Jeopardy!-Version setzte man noch einen Rechner mit 2900 Kernen und 15 TByte RAM ein. Jetzt existieren Varianten mit 16 / 32 Kernen und 256 GByte RAM.

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Jene kleineren Watson-Bausteine können man auf Wunsch auch miteinander vernetzen, erklärt IBM. Zudem erkenne Watson weitere Formen von Dokumenten und scanne beispielsweise in seinen „kognitiven Lernprozessen“ auch eingebettete Tabellen.

Als Partner habe man bereits die Firma Fluid gewonnen, welche für den Handel ein Kommunikationsprogramm entwickelt. Jener Watson-Ableger soll Kunden bei Kaufentscheidungen in Geschäften beraten. Der große Vorteil Watsons gegenüber anderen Systemen bleibe laut IBM, dass sich diese Art von Menschen mit seinen sprachlichen Äußerungen an Menschen anpasse – nicht umgekehrt.

Quelle: PCWorld

André Westphal

Redakteur

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