Nvidia kritisiert AMDs Free-Sync

Technik sei mit G-Sync nicht vergleichbar

Kürzlich haben wir darüber berichtet, dass AMD mit Free-Sync eine Art softwarebasierte Alternative zu Nvidias G-Sync vorgestellt hat. Beide Techniken zielen darauf ab Probleme beim V-Sync zu vermeiden und Grafikkarte und Monitor besser zu synchronisieren. Nvidia bietet mit G-Sync eine Technik an, die an Monitoren allerdings spezifische Hardware voraussetzt. Nach AMDs Vorführung von Free-Sync erläutert man nun auch warum dies so ist und betont, dass die Qualität / Anwendungsgebiete von Free-Sync und G-Sync nicht vergleichbar seien.

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Nvidia erklärt, dass AMD Free-Sync deswegen auch an Notebooks präsentiert habe – dort bestehe nämlich ein direkteres Interface zwischen GPU und Display, basierend auf Standards wie LVDS oder eDP (embedded DisplayPort). Somit seien softwarebasierte Lösungen für dynamische Refresh-Rates durchaus an Notebooks vorstellbar. Eine derartige Technik sei aber an aktuellen, externen Monitoren für PCs kaum möglich, da sich Scaler-Chips zwischenschalten und weitere Schnittstellen wie HDMI Verwendung finden. Genau aus diesem Grund habe Nvidia sein G-Sync-Modul entwickelt.

Nvidias Tom Petersen, Entwickler der G-Sync-Technik, erklärt zusätzlich, dass AMDs Erwähnung eines möglichen VESA-Standards irreführend sei. So enthalte der Standard für DisplayPort ohnehin bereits alle nötigen Spezifikationen für dynamische Refresh-Rates. Genau aus diesem Grund sei G-Sync ja auch mit DisplayPort kompatibel. Für eine proprietäre Technik habe man sich laut Petersen entschieden, da man der Konkurrenz nicht die Arbeit abnehmen wolle.

Quelle: TechReport

André Westphal

Redakteur

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