Nintendo mit neuem Geschäftsmodell?

Japaner sondieren das mobile Segment

Nach der Verkündung der enttäuschenden Verkaufserwartungen für die Wii U, soll Nintendo intern über neue Geschäftsmodelle nachdenken. Der Präsident des japanischen Herstellers, Satoru Iwata, orakelte: „Wir denken über eine neue Geschäftsstruktur nach.“ Nintendo wolle den Markt für mobile Smart-Geräte ausloten. Was das allerdings konkret für Nintendo bedeuten könnte, ist offen. Ob Nintendo wirklich meint, dass etwa Mario, Link, Donkey Kong und Co. sich auf Smartphones und Tablets tummeln könnten, bleibt fraglich.

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Analysten halten es seit einiger Zeit für eine Option, dass Nintendo das Hardware-Geschäft aufgeben und seine berühmten Charaktere auf anderen Plattformen etablieren könnte. Während die Wii noch viele Casual-Gamer in ihren Bann zog und eine neue Kundenbasis erschloß, hat die Wii U am Markt bisher auf ganzer Linie enttäuscht. Selbst im lukrativen Weihnachtsgeschäft fehlte es der Wii U an Beliebtheit, was wohl auch dem Launch der Sony Playstation 4 und Microsoft Xbox One geschuldet sein dürfte.

Iwata gibt zu: „Wir müssen nun skeptisch beurteilen, ob wir weiter Spielekonsolen für 20.000 bis 30.000 Yen herstellen sollten. Und wir müssen entscheiden, ob es für uns in gleicher Weise wie in der Vergangenheit Sinn macht Spiele für mehrere Tausend Yen anzubieten.“

Quelle: FinancialPost

André Westphal

Redakteur

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