Kickstarter wurde gehackt

Sicherheitsprobleme bei der Crowdfunding-Plattform

Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter wurde laut dem offiziellen Unternehmens-Blog gehackt. Kickstarter hat bereits durch sein Finanzierungsmodell IT-Projekten wie der Android-Konsole Ouya zu Erfolg verholfen. Laut den Betreibern wurden zumindest keinerlei Kreditkartendaten entwendet und man konnte noch keine verdächtigen Aktivitäten in Kundenkonten feststellen. Trotzdem warnt man, dass die Hacker Zugriff auf Usernamen, E-Mail-Adressen, Postadressen, Telefonnummern und verschlüsselte Passwörter erhalten haben.

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Zwar seien die gestohlenen Passwörter verschlüsselt, Kickstarter räumt aber die Möglichkeit ein, dass die Hacker sie möglicherweise knacken könnten. Somit rät man seinen Nutzern vorsichtshalber die Passwörter zu ändern – das schließt natürlich auch dritte Websites ein, sollte das jeweilige Passwort mehrfach in Gebrauch sein.

Sprecher der Crowdfunding-Plattform entschuldigen sich bei den Nutzern. Man arbeite eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Hacker zu fassen. Wer Fragen habe, solle sich an die E-Mail-Adresse accountsecurity@kickstarter.com wenden.

Quelle: Kickstarter

André Westphal

Redakteur

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