Leap Motion in der Krise

Bewegungssteuerung verkauft sich schlecht

Leap Motion soll an jedem PC über ein kleines USB-Gadget Bewegungssteuerung ermöglichen. Anfangs war der Hype um das Produkt groß, doch nach Erscheinen häuften sich kritische Reviews über die ungenaue und holprige Bedienung. Entsprechend moderat fielen scheinbar auch die Verkaufszahlen aus, denn der Geschäftsführer Michael Buckwald bestätigt die Entlassung von rund 10 % seiner Mitarbeiter. Vor allem die Bereiche Verkauf und Vertrieb bzw. Marketing habe man laut Buckwald zusammengestutzt. Unangetastet blieben die Mitarbeiter in den Bereichen für Produktdesign und Entwicklung.

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Laut Buckwald wolle man sich nun mit neuen Software-Generationen und womöglich neuer Hardware in neue Marktsegmente entwickeln – vermutlich sind damit Smartphones und Tablets gemeint. Leap Motion erwartete im ersten Jahr für seine Bewegungs- und Gestensteuerung Verkaufszahlen in Höhe von rund 5 Mio.. Am Ende verkaufte man aber nur ca. 500.000 Einheiten. Der Geschäftsführer gibt zu verstehen, dass man sehr optimistisch gedacht habe und dennoch solide Verkaufszahlen erreichen konnte. In Zukunft wolle man aber realistischere Prognosen abgeben und habe nun mehr Erfahrungen.

Buckwald glaubt weiterhin, dass Bewegungs- und Gestensteuerung die Zukunft der Bedienung von Computern und anderen Geräten sei. Aber es sei noch ein langer Weg und man müsse langfristig für 5-10 Jahre planen.

Quelle: TechCrunch

André Westphal

Redakteur

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