Plextor M6 Pro SSD 256GB

Neues Flaggschiff mit Marvell-Controller und Toshiba-Flash

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Einleitung

Mit der M6 PRO hat Plextor Anfang August sein neues SSD-Flaggschiff vorgestellt. Wie bei allen Plextor-SSDs üblich, ist auch die neue M6 PRO mit einem Controller von Marvell ausgestattet. Die Firmware wird im eigenen Haus entwickelt. Überraschenderweise ist die SSD jedoch noch mit dem 88SS9187-Controller ausgestattet, welcher auch beim Vorgänger M5 PRO und bei der Crucial M500 zum Einsatz kommt. Die neuere Version 88SS9189 des Controllers ist beispielsweise bei der Crucial M550 und der Crucial MX100 zu finden.

Als Speicher ist 19-nm-MLC-Flash von Toshiba verbaut, der bereits aus der zweiten Generation stammt und oft auch als „A19-NAND“ bezeichnet wird. Besonderes Augenmerk legt Plextor auf die neue Caching-Software „PlexTurbo“. Dabei soll der Arbeitsspeicher des Systems als zusätzlicher Cache eingesetzt werden und so einen signifikanten Performancevorteil bringen.


Plextor M6 PRO

Plextor bietet die M6 PRO in vier Varianten an: mit 128, 256, 512 oder 1024 GByte. Auf dem Papier erreicht die SSD sequenzielle Übertragungsraten von bis zu 545 MByte/s beim Lesen und bis zu 490 MByte/s beim Schreiben. Die IOPS-Performance im 4K-Bereich wird mit bis zu 100.000 angegeben.

In unserem Review nehmen wir die 256-GByte-Version der Plextor M6 PRO genauer unter die Lupe. Ebenfalls auf dem Prüfstand ist die „PlexTurbo“-Software. Sie soll zeigen, ob die Lösung nicht nur theoretisch, sondern auch unter Alltagsbedingungen einen Geschwindigkeitsvorteil bietet.

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

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