The Fappening: Opfer verklagen Google statt Apple

Google habe Suchergebnisse zu lange gelistet

Im Zuge einiger massiver Hacks in Apples iCloud sickerten private Nacktbilder zahlreicher Schauspielerinnen wie Jennifer Lawrence, Kirsten Dunst oder Kaley Cuoco durch. Der Vorfall wurde rasch als „The Fappening“ bekannt. Jetzt drohen die Anwälte der prominenten Damen mit einer Klage, die rund 100 Mio. US-Dollar fordert – allerdings nicht von Apple, sondern von Google. Denn man wirft dem Suchmaschinengiganten vor mit der Ausnutzung des Vorfalls Mio. von US-Dollar verdient zu haben. So habe Google Suchergebnisse und Links zu den gestohlenen Bildern nicht entfernt, sondern an Werbung mitverdient.

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Die Anwälte der Kanzlei Lavely & Singer hätten Google bereits vor Wochen gebeten zahlreiche Links und Inhalte von den Websites BlogSpot und YouTube zu entfernen, doch Google sei untätig geblieben. Stattdessen schlage Google aus dem Skandal noch Kapital – zulasten der betroffenen, weiblichen Prominenten. Deswegen will man nun den Rechtsweg beschreiten.

Quelle: PageSix

André Westphal

Redakteur

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