Finales Statement zu „Assassins Creed: Unity“

Ubisoft hat genug vom PR-Debakel

Ubisofts PR-Abteilung liefert sich aktuell einen abstrusen Fehlschlag nach dem nächsten: Als Folge der ursprünglichen Kontroversen um das Spiel „Assassin’s Creed: Unity“, stellten die Entwickler des Spieles die haarsträubende Aussage in den Raum, dass ruckelige 30 fps zu dem Action-Adventure ohnehin viel besser passen würden als die flüssigen 60 fps, da die zuckelige Bildrate das Spiel kinoreifer wirken lasse. Die Gaming-Community reagierte auf diese Aussagen weitgehend mit Kopfschütteln. Jetzt zieht Ubisoft entsprechend mit einem finalen Statement die Notbremse.

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So schreibt Ubisoft in seinem Unternehmens-Blog, dass man die Auflösung bzw. Framerate von „Assassin’s Creed: Unity“ für die Sony Playstation 4 keinesfalls limitiert habe, um sich der Microsoft Xbox One anzugleichen. Eine bewusste Verschlechterung eines hauseigenen Produkts käme laut Publisher nie in Frage. Der Senior Producer des Spieles, Vincent Pontbriand, auf dessen Aussagen die Kontroversen zurückgingen, hat sich nun öffentlich entschuldigt: „Ich habe einfach die falschen Worte gewählt, um die Auflösung des Spieles zu beschreiben. Das tut mir leid.“

Weiterhin stellt Pontbriand klar, dass die Auflösung von 900p nicht ein Stein gemeißelt sei und man bis zur finalen Veröffentlichung an „Assassin’s Creed: Unity“ tüftele. Aber derzeit habe man alles auf 900p bei 30 fps ausgelegt, um den besten Kompromiss aus Bildqualität, Framerate und Gameplay gewährleisten zu können.

All diese Sorgen und Kontroversen betreffen übrigens nur die Konsolenversionen. An entsprechend potenten PCs wird „Assassin’s Creed: Unity“ natürlich mit 1080p sowie 60 fps und mehr spielbar sein.

Quelle: Ubisoft

André Westphal

Redakteur

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