3DMark bekommt Stresstest

Hohe Systemlast zum Prüfen von Overclocking & Stabilität

Der 3DMark ist seit einigen Generationen ein beliebter Benchmark vor allem für Grafikkarten, aber nach Angaben der Entwickler von Futuremark wird das Programm auch gern dazu benutzt, um Overclocking-Einstellungen oder die Stabilität der Hardware zu testen. Um das zu vereinfachen, hat der 3DMark jetzt offiziell entsprechende Stresstests bekommen.

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Laut Futuremark verwenden mehr als zwei Drittel aller 3DMark-Besitzer das Programm, um die Stabilität des Systems beim Übertakten zu testen und mehr als die Hälfte prüft damit die Kühlleistung.
Die neuen Stresstests sollen das nun vereinfachen. Dafür gibt es vier Stufen: „Sky Diver“ und die drei „Fire Strike“ Tests (Normal, Extreme und Ultra). Jeder Stresstest läuft in der „3DMark Advanced Edition“ 20mal ohne Ladebildschirm oder andere Pausen durch, was einer Zeit von rund 10 Minuten entspricht. Nach Angaben der Entwickler ist das genug, um größere Stabilitäts- oder Kühlprobleme zu ermitteln. In der „Professional Edition“ kann man die Anzahl der Durchläufe selbst einstellen – von 2 bis 5000.
Nach Ende der Durchläufe gibt es einen „Frame Rate Stability Score“. Um den Test zu bestehen, sollte man ein Stabilitätsergebnis der Bildwiederholrate von mindestens 97 % erreicht haben. Das Bild unten zeigt ein Resultat, bei dem das nicht der Fall ist. Die Bildwiederholrate sank im Laufe der Zeit von 59 auf 51 FPS, da die Temperaturen soweit anstiegen, dass die Grafikkarte ihre Taktraten absenken musste, um nicht zu überhitzen. In diesem System ist also eine bessere Belüftung notwendig.

Futuremark empfiehlt die Nutzung der Stresstests nach dem Kauf oder Bau eines neuen Systems sowie nach dem Upgrade der Grafikkarte oder beim Overclocking der GPU. Sollte die Grafikkarte (oder der -treiber) abstürzen oder Bildschirmfehler produzieren, gibt es ein Problem mit der Stabilität des Systems. Überhitzt die Karte oder schaltet sie sich gar ab, sollte man die Kühlung des Systems verbessern.

Die um die Stresstests erweiterte Version des 3DMark kann bei Futuremark heruntergeladen werden.

Fire Strike
Sky Diver
Ergebnisbeispiel: FAIL

Quelle: Pressemitteilung

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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