Windows 10 Updates: Weniger Neustarts

Mehr Kontrolle mit "Creators Update" über Zeitplan von Updates

Windows 10 New Features

Bei Updates des Betriebssystems nötigt Windows 10 den Anwender zu einigen Neustarts, bis alles abgeschlossen ist. Dies soll zukünftig seltener vorkommen, verspricht Microsoft in seinem „Windows Blog“. Zudem soll es mehr zeitliche Einstellungsmöglichkeiten für die Updates und sogar eine „Schlummertaste“ geben, mit der die Installation der Updates für einige Tage aufgeschoben werden kann.

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Im nächsten Monat kommt endlich das versprochene „Creators Update“ für Windows 10 und dabei hat man mehr zeitliche Auswahlmöglichkeiten für die Installation. So kann man z.B. seinen Aktivitätsplan so einrichten, dass man zu den Zeiten, in denen man am System beschäftigt ist, nicht von Updates bzw. Installationsroutinen genervt wird. Immer vorausgesetzt, dass man den Rechner nicht nach der Arbeit herunterfährt, sondern für die Updates noch eingeschaltet lässt.

Im Windows-Blog legen Microsoft-Mitarbeiter den Update-Plan für das nächste große Windows-10-Update im April dar:
„Vor dem Creators Update hat Windows 10 dem Anwender die meisten Entscheidungen über den Zeitpunkt der Installation eines Update abgenommen. Das passte aber nicht zu den Bedürfnissen und Zeitplänen vieler User. Dem Feedback der Anwender nach wollen diese mehr Kontrolle über die Zeit der Update-Installationen. Wir haben außerdem mitbekommen, dass unerwartete Neustarts sehr störend bzw. nervig sind, wenn diese zur falschen Zeit passieren.“
„Mit dem Creators Update geben wir den Anwendern mehr Einstellungsmöglichkeiten für den Zeitplan der Update-Installation. Zum Beispiel könnt ihr insbesondere einstellen, wann ein Update durchgeführt werden soll, einschließlich Umplanungsmöglichkeiten, wenn der ursprüngliche Zeitplan unerwarteterweise doch nicht passt. Oder man drückt die ‚Schlummertaste‘. Die Schlummerfähigkeit schiebt den Updateprozess für drei Tage komplett hinaus, so dass man in dieser Zeit ungestört am Gerät arbeiten kann. Zusätzlich erweitern wir die ‚Aktivzeit‘, so dass Windows keine Updates zu diesen Zeiten installieren wird, wenn das Gerät bereit sein soll.“
„Ein weiteres Beispiel des Creators Update: Downloads werden weniger Einfluss auf die Leistung des Geräts haben, wenn sie im Hintergrund laufen. Man soll weniger Neustarts bekommen, so dass es weniger wahrscheinlich sein wird, dass diese Update zu unpassender Zeit installiert werden.“

Durch all dies sollen erzwungene bzw. unerwartete Neustarts durch die automatischen Updates des Windows 10 Betriebssystems vermieden werden. So zumindest die Schlussfolgerung und das Versprechen von Microsoft.

Windows 10 Updateplan


Quelle: Windows Blog

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

1 Antwort

  1. Roland sagt:

    Es gibt nichts nervigeres: eben noch kurz was nachsehen, Laptop starten und dann will Windows erstmal ein Update fahren, Danke auch. Der Hass keimt auf, seit Jahren frage ich mich wieso der Laptop sein Update nicht mitten in der Nacht machen kann… das Macbook fragt mit wenigstens vorher

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