Mgcool Explorer ES im Test: Actioncam für Einsteiger - Seite 2

Kamera für Auflösungen bis 1800p lockt mit einem Preis von nur ca. 30 Euro

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Austattung

Die Ausstattung der Mgcool Explorer ES Kamera ist umfangreicher als man angesichts des Preises denken sollte: Im Lieferumfang sind neben der Kamera an sich nämlich auch direkt ein wasserdichtes Zusatzgehäuse, Halterungen für Helme und Fahrräder, passende Schrauben, ein USB-Kabel sowie eine englischsprachige Anleitung enthalten. Dabei misst die Kamera nur 59x41x30 mm bei einem Gewicht von etwa 60 Gramm.

Bedient wird die Mgcool Explorer ES nicht über den Bildschirm, sondern über insgesamt vier Tasten: Den Powerbutton an der Vorderseite, der bei langem Drücken die Kamera ein- und ausschaltet und durch kurzes Drücken zwischen den Menüs wechselt, zwei kleinen Tasten für das Wechseln zwischen verschiedenen Einstellungen / Oben und Unten an der rechten Seite der Kamera sowie einem OK-Button an der Oberseite. Über diese vier Tasten kommt man recht selbsterklärend durch die Menüs – welche allesamt komplett in deutscher Sprache nutzbar sind.

An der Unterseite der Kamera sitzt dann der Schacht für den Akku (1″050 mAh) – jener ist herausnehmbar. Nutzt aber per se nicht unbedingt viel, da es sich um ein spezielles Modell handelt, für das man vermutlich nicht so leicht Ersatz bekommt. An der linken Seite wiederum ruhen der Aufladeanschluss für Micro-USB sowie der Schacht für eine microSD-Speicherkarte. Letztere darf maximal 64 GByte fassen. Als Chipsatz dient der „Allwinner V3“.
Die Kamera kann auch via Wi-Fi verbunden werden, damit die Steuerung über die passende App aus dem offiziellen Play Store bzw. Apple App Store gelingt. Firmware-Updates gab es wiederum in unserem Testzeitraum nicht, so dass wir die Version ESV01 genutzt haben. Ob die Kamera ein- oder ausgeschaltet ist, signalisiert übrigens für den Zweifelsfall eine blaue LED an der Oberseite. Um Strom zu sparen geht nämlich der Bildschirm im umgenutzten Zustand aus. Diese Automatik kann man allerdings anpassen oder auch komplett abschalten.

Die Mgcool Explorer ES kann laut Hersteller im Dauerbetrieb ca. 80 Minuten lang 1080p-Videos aufnehmen oder im Standby-Betrieb fünf Tage ausharren. Das dürfte aber wohl nur relevant sein, wenn man vergisst die Kamera auszuschalten. Aufgeladen ist der Akku innerhalb von ca. zwei Stunden. Videos werden als MP4 gespeichert bzw. als H.264 codiert. Fotos wiederum landen als JPG auf der Speicherkarte. Ob man mit oder ohne Ton aufnehmen will, bleibt einem selbst überlassen.

Insgesamt wirkt die Mgcool Explorer ES mit ihrem Gehäuse aus mattem Plastik solide verarbeitet und leistet sich keine auffälligen Schwächen. Eventuell wird den ein oder anderen stören, dass der microSD-Slot keine Abdeckung hat, doch im Alltag störte dies bei unseren Aufnahmen nicht.

André Westphal

Redakteur

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