Microsoft kündigt „Xbox Series X“ an

Neue Spielkonsole für Ende 2020 basiert auf AMD "Zen 2" & 'Navi' Grafik

Die bislang unter dem Namen „Project Scarlett“ bekannte nächste Generation der Microsoft Xbox hat einen Namen bekommen: „Xbox Series X“. Außerdem hat hat Microsoft am letzten Wochenende das Design der für Weihnachten 2020 geplanten Spielkonsole präsentiert sowie einige Features und technische Details verraten.

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Hardware-technisch setzt man wie bislang auf AMD. Die „Xbox Series X“ wird über einen speziell für die Spielkonsole entwickelten Prozessor auf Bais der „Zen 2“ Mikroarchitektur und einen Grafikchip mit „Radeon DNA“ (RDNA) verfügen, also Navi-basiert sein. Das läuft praktisch auf eine angepasste Ryzen 3000 CPU und Radeon RX 5000 Grafik hinaus, wenn man es mit PC-Hardware vergleicht. Dazu kommt eine interne NVMe SSD, was zu schnellen Ladezeiten der Games führen soll.

Nach Angaben von Microsoft wird die „Xbox Series X“ viermal schneller sein als der bisherige Performance-König unter den Spielkonsolen, die Xbox One X. Damit soll die „Xbox Series X“ 4K-Spiele mit 60 Bildern pro Sekunde darstellen können und außerdem bis zu 120 Bps ermöglichen. Die Unterstützung von „Variable Refresh Rate“ (VRR) erlaubt die Anpassung der Spielkonsolenausgabe an Monitor oder TV, aber das beherrscht die Xbox One X bereits. Außerdem bestätigte Microsoft Hardware-unterstützes Raytracing, aber hielt sich mit Details in diesem Punkt noch zurück.

Der neue Controller ist kompatibel mit bisherigen Xbox Spielkonsolen und ähnelt dem Xbox One Controller, ist aber etwas kompakter. War der Xbox One Controller noch geeignet für 95 Prozent aller menschlichen Hände, soll der neue Controller der „Xbox Series X“ sogar für 98% aller Hände passen.

Überhaupt ist Abwärtskompatibilität ein wichtiges Feature, denn man kann auch auf der „Xbox Series X“ die Games von allen vier Xbox-Generationen spielen, d.h. auch Spiele von Xbox, Xbox 360 und Xbox One sollen auf der neuen Spielkonsole laufen. Dafür steht am Gehäuse ein DVD-Einschub bereit. Das Gehäuse kann übrigens nicht nur stehend (wie im Bild), sondern auch seitlich liegend betrieben werden.

Preise und genauen Verfügbarkeitstermin wollte Microsoft noch nicht verraten – wohl auch um Sony im Dunkeln zu halten, die ebenfalls für das Weihnachtsgeschäft nächsten Jahres eine neue PlayStation-Generation planen. Zur Ankündigung präsentierte Microsoft aber ein neues Spiel für die neue Konole – „Senua’s Saga: Hellblade II“, der Nachfolger des vielfach hochgelobten Spiels „Hellblade: Senua’s Sacrifice“.

 

Quelle: Microsoft

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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