Microsoft Xbox Series X wohl mit deutlich mehr Leistung als die Sony PlayStation 5

30 % mehr Leistung stehen aktuell im Raum

Es gibt neue Leaks zu den kommenden Next-Generation-Konsolen Microsoft Xbox Series X und Sony PlayStation 5. Die Informationen sollen ursprünglich direkt von AMD stammen und durchgesickert sein, weil ein Mitarbeiter des Herstellers Daten zu internen Chip-Tests bei GitHub verwaltete – zwar geschlossen, aber dennoch erhaschte da wohl jemand unverhoffte Einblicke. Dabei dreht sich dieses Mal fast alles um die GPU-Leistung. Und da scheint die Xbox Series X sehr deutlich vorne zu liegen.

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So geht man davon aus, dass die PS5 eine AMD GPU mit 36 Custom-Navi-Compute-Units bei 2 GHz Takt verwenden wird. Der GDDR6-RAM soll über 448 bis 512 GB/s angebunden sein. Möglicherweise wird die PS5 auf 16 GByte GDDR6-RAM setzen, welchen sich CPU und GPU teilen. Als Grafikleistung sollen 9,2 TFLOPS herauskommen.

Zu bedenken ist, dass die Teraflop-Werte der Navi-GPUs nicht 1:1 mit denen der GCN-Varianten vergleichbar sind, da durch die Veränderungen der Architektur viele weitere Vorteile vorhanden sind. Der Leistungsschub ist also noch größer, als es die bloßen TFLOPS nahe legen. Spannender wird es aber, wenn man hinüber zur Xbox Series X blickt.

So soll jene eine deutlich potentere GPU mit 56 Custom-Navi-Compute-Units und einem Takt von 1,7 GHz verwenden. Der GDDR6-RAM ist hier offenbar mit schnelleren 560 GB/s angebunden. Somit käme die Xbox Series X auf eine Leistung von 12,2 TFLOPS. Dieser Leistungsvorsprung wäre enorm, dürfte aber auch einen Haken haben.

Denn Sony könnte bei den angegebenen Daten immer noch den magischen Preis von 399 Euro gewährleisten, der im Konsolenmarkt als entscheidender Erfolgsfaktor gilt. Microsoft dürfte im Bezug auf die Xbox Series X wohl eher bei mindestens 499 Euro landen. Gamer haben dann eben die Option: Mehr ausgeben für mehr Leistung oder einen Kompromis aus Preis und Leistung wählen.

Aktuell sind alle Informationen in diesem Beitrag natürlich noch inoffiziell. Weder Microsoft noch Sony haben sich zu den Leaks geäußert.

Quelle: Eurogamer

André Westphal

Redakteur

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