Radeon RX 6000 „Navi 23“ mit 2048 Shadern

Weitere Details zu neuen AMD "RDNA 2" Grafikkarten gefunden plus "Navi 31"

Die ersten Grafikkarten der Radeon RX 6000 Serie werden laut AMD Ende Oktober offiziell vorgestellt, aber einige Spezifikationen waren bereits durchgesickert. Jetzt wurden weitere Details zum neuen Mittelklassemodell „Navi 23“ gefunden, der „Dimgrey Cavefish“ Grafikkarte. Außerdem wurde auch erstmals „Navi 31“ genannt, die wohl zur Radeon RX 7000 Serie zählt.

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Die kommende Mittelklasse-Grafikkarte war zuvor unter ihrem Codenamen „Dimgrey Cavefish“ aufgetaucht und gehört zur Radeon RX 6000 Serie als „Navi 23“, aber Details gab es zunächst keine. Nun hat ein findiger Nutzer in der neuen Beta-Version des MacOS 11 Betriebssystems etliche Informationen gefunden. Demnach wird „Navi 23“ über 32 Compute-Einheiten verfügen, was auf 2048 Stream-Prozessoren bzw. Shader-Einheiten hinauslaufen würde, und kommt mit einer 128 bit breiten Speicherschnittstelle. „Navi 21“ (Big Navi) und „Navi 22“ werden dagegen 80 bzw. 40 Compute-Einheiten besitzen (5120 bzw. 2560 Shader-Einheiten) und der Speicher wird mit einem 256 bzw. 192 bit breiten RAM-Interface angebunden.

Darüber hinaus gibt es Hinweise auf Taktraten der Radeon RX 6000 Serie, aber diese dürften noch nicht endgültig feststehen. Nach aktuellem Stand soll die High-End „Navi 21“ Grafikkarte bis zu 2200 MHz takten, während „Navi 22“ für die gehobene Mittelklasse sogar bis 2500 MHz hochgehen kann. Frequenzen zur „Navi 23“ fehlen noch, aber diese Grafikkarte soll auch erst später vorgestellt werden, wohingegen die Präsentation von „Navi 21“ und „Navi 22“ für den 28. Oktober erwartet wird.

„Navi 31“ ist dagegen komplett neu und dürfte bereits zur nächsten Generation mit „RDNA 3“ Technologie gehören, also wohl zur Radeon RX 7000 Serie. Die „Navi 31“ setzt auf sehr ähnliche Spezifikationen wie „Navi 21“ und kommt ebenfalls mit 80 Compute-Einheiten. Es ist allerdings noch unklar, was „RDNA 3“ an Neuerungen und Verbesserungen bringen wird. Die Radeon RX 6000 Serie mit „RDNA 2“ wird dagegen u.a. erstmals bei AMD Hardware-Unterstützung für Echtzeit-Raytracing unterstützen, was Nvidia mit ihrer GeForce RTX Serie mit ‚Turing‘ bereits vor zwei Jahren eingeführt hatte.

Quelle: reddit.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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