Apple soll neue MacBook Pro und MacBook Air mit potentem ARM-SoC planen

Nachfolger des M1 werde mehr RAM unterstützen und die Grafikleistung ankurbeln

Apple wirbelte mit seinen eigenen M1-SoCs auf ARM-Basis viel Staub auf. Die Prozessoren werkeln mittlerweile in neuen Apple iMac, den iPad Pro und natürlich in beispielsweise dem Mac Mini. Allerdings heißt es, dass Apple auch eine leistungsfähigere Variante des Chips plane, welche dann kommende MacBook Pro und MacBook Air befeuern solle. Auch ein neuer Mac Pro und ein neuer Mac Mini seien da geplant.

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Die neuen MacBook Pro mit dem Nachfolger des M1 könnten bereits im Sommer 2021 erscheinen. Danach sollte das neue MacBook Air folgen, dann ein etwas abgespecktes MacBook Pro zusammen mit einer neuen Mac-Pro-Workstation. Der neue Mac Mini und ein größerer iMac könnten möglicherweise im Herbst 2021 erscheinen. Die Leistung des Apple M1 sollte dabei von den neuen Chips ausgestochen werden.

Was die MacBook Pro betrifft, so wolle Apple da Modelle mit 14 und 16 Zoll veröffentlichen, die auch einen HDMI-Port und einen SD-Kartenslot einbinden sollen. Die MacBook Pro sollen zwei verschiedene Chips mit den Codenamen „Jade C-Chop“ und „Jade C-Die“ offerieren. Beide sollen insgesamt 10 Kerne verwenden – 2 Stromspar-Kerne plus 8 leistungsfähige. Der Unterschied werde in der GPU liegen, die einmal mit 16 und einmal mit 32 Kernen arbeiten werde. Zudem sollen die neuen Chips bis zu 64 GByte RAM unterstützen. Beim M1 blieb man bei maximal 16 GByte stehen. Auch eine verbesserte Neural Engine sei an Bord.

Der neue Mac Mini trage wiederum den Codenamen J374 und solle ebenfalls die neuen Chips verwenden. Er werde vier Anschlüsse bieten und sich preislich über dem aktuellen Mac Mini ansiedeln. Für die Mac Pro solle es dann sogar Chips mit den Codenamen „Jade 2C-Die“ und „Jade 4C-Die“ geben, sie bis zu 32 CPU-Kerne und bis zu 128 Grafikkerne bieten sollen.

Klar ist, dass sich Apple komplett von Intel-Chips verabschieden möchte und das schon bis 2022 erreichen könnte.

Quelle: Bloomberg

André Westphal

Redakteur

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