Nvidia kombiniert Ray-Tracing und DLSS mit ARM-Prozessoren

Fortschrittliche Grafik solle noch mehr Geräte erreichen

Nvidia hat diese Woche auf der Game Developers Conference (GDC) zwei neue Tech-Demos gezeigt, die einen Blick auf die Zukunft geben sollen. So kombinierte man Ray-Tracing über seine GeForce RTX mit ARM-Prozessoren. Auch DLSS (Deep Learning Super Sampling) vereinte man auf diese Weise mit einem ARM-Chip. Laut Nvidia habe man damit den ersten Meilenstein erreicht, um eine möglichst fortschrittliche Grafik an noch mehr Geräten zu ermöglichen.

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Dass Nvidia derlei Experimente wagt, überrascht nicht: Schließlich befindet sich Nvidia aktuell im Prozess der Übernahme ARMs. Allerdings könnte die Übernahme noch durch die Wettbewerbsbehörden verhindert werden, denn es gab nicht nur aus Peking kritische Stimmen, auch in Großbritannien regt sich Widerstand. Doch zurück zu den Präsentationen. Nvidia zeige beispielsweise „Wolfenstein: Youngblood“ mit Ray-Tracing und DLSS auf einer ARM-Plattform. Auch eine Demo von „The Bistro“ mit Ray-Tracing inklusive aktiviertem RTX Direct Illumination (RTXDI) und Optix AI-Acceleration Denoiser (NRD) konnte man so vorführen.

Beide Demos nutzten konkret die MediaTek-Kompanio-1200-Plattform in Kombination mit einer GeForce-RTX-3060-GPU als Basis. Die RTXDI-, NRD- und RTXMU-SDKs sind jetzt für ARM mit Linux und Chromium verfügbar. RTXGI und DLSS werden in Kürze folgen.

Quelle: Pressemitteilung

André Westphal

Redakteur

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