Xiaomi Pad 5 im Test - Seite 4

Kann das brandneue 11"-Tablet für 400 Euro überzeugen?

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Fazit

Das Xiaomi Pad 5 macht fast alles richtig. Es fühlt sich gut an, hat ein großes Display mit tollen Farben und einer Helligkeit, die auch auf der Terrasse ausreichend ist. Die Lautsprecher klingen für ein Tablet schon ordentlich, vermutlich ist die Pro-Version mit acht Lautsprechern noch mal etwas besser. Neben Videos kann man das große Display auch gut zum Arbeiten verwenden, mit Maus und Tastatur wird da schon fast ein kleiner Laptop draus – der optionale Stift kann hier entscheidend sein.

Auch die Akkulaufzeit kann überzeugen, bei häufiger Nutzung am Abend sind 10h möglich. Je nach Displayhelligkeit sinkt sie aber auch sehr stark auf eventuell nur fünf Stunden ab. Irgendwo muss die Energie für das helle Display kommen. Nach gut 1,5 Stunden ist der Akku dann auch wieder vollgeladen – das Verhältnis passt aus meiner Sicht. Auch der Qualcomm Snapdragon 860 in Kombination mit den sechs Gigabyte RAM sorgen im Alltag für zügiges Arbeiten. Je nach Wunsch kann man die Version mit 128 oder 256 Gigabyte Flashspeicher kaufen.

Xiaomi Pad 5 mit Displayschutzfolie und Silikonhülle

Und hier kommen die zwei Haken: Es fehlt ein SD-Kartenleser und der USB-C Anschluss ist nur über USB 2.0 angebunden. Zu einem Preis von 400 Euro ist das zwar zu verschmerzen, aber USB 3.0 wäre besser gewesen – vor allem zur Unterstützung externer Displays. Dann wäre das Xiaomi Pad 5 eventuell für den Einen oder Anderen sogar ein Desktop-Ersatz.

Positiv:
+ gute Akkulaufzeit
+ vernünftige Ladezeiten
+ schnelle Komponenten
+ sehr gutes Display
+ sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
+ schnelles WLAN nach 802.11ac mit 2,4/5 GHz

Neutral:
o für ein Tablet gute Lautsprecher
o Mobilfunk-Modem nicht in Europa vorhanden (aber man kann alternativ Tethering verwenden)

Negativ:
– fehlender SD-Kartenleser
– langsamer USB-C Anschluss mit USB 2.0

Marc Kaiser

Redakteur

3 Antworten

  1. Hans-Dieter sagt:

    SD Kartenleser kann man bei Bedarf über USB anschließen.
    Ansonsten hätte mich noch interessiert, ob ihr bei der EU Version auch Widevine L1 habt und damit Prime und Netflix in HD laufen.
    Optisch ist das Teil aber eine 1:1 Kopie des iPad Pro 11″, alle Tasten, Lautsprecher und die USB Buchse sitzen auch an der gleichen Stellen, lediglich die Pogo Pins sitzen an einer anderen Stelle.

    • Alex sagt:

      Widevide L1 hat es

    • Marc Kaiser sagt:

      Ja, den Kartenleser kann man über USB anschließen, genauso wie eine Festplatte ect. Aber bei einem so großen Tablet, wäre es schön, wenn man den Speicher direkt erweitern kann. Stört nicht jeden, sollte man aber wissen.
      Ich selbst habe kein Netflix oder Amazon Abo, kann daher leider nicht sagen, ob es wirklich funktioniert – und noch weniger, ob es immer funktionieren wird.

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