Sony PlayStation 5: Bessere Verfügbarkeit ab spätestens 1. Quartal 2023

Japanischer Hersteller macht Gamern Hoffnung

Die Sony PlayStation 5 ist im November 2020 erschienen. Dennoch ist sie Spielekonsole im Handel kaum zu bekommen. Sobald eine Charge erhältlich ist, stürzen sich Gamer, und leider auch Wiederverkäufer, sofort darauf. Viele Händler bieten die PS5 daher nur noch in Bundles mit zusätzlichen Controllern oder Spielen an. Der japanische Hersteller hat gegenüber Investoren nun immerhin erklärt, dass sich die Verfügbarkeit spätestens Anfang 2023 verbessern werde.

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Klar ist, dass Sonys Absatzzahlen der PlayStation 5 zuletzt hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind. Das liegt aber eben nicht an mangelnder Nachfrage, sondern daran, dass der Hersteller schlichtweg nicht ausreichend Konsolen produzieren kann. So sind die Lieferketten nach wie vor in der Krise. Erst machte die Pandemie der Industrie zu schaffen, inzwischen sorgt der Krieg in der Ukraine für weitere Engpässe. Dennoch will Sony die Produktion ankurbeln: ca. 1,5 Mio. PS5 sollen monatlich vom Band laufen.

Sony PlayStation 5 Digital Edition

Für Sony ist es essenziell, mehr Konsolen an den Mann bzw. die Frau zu bringen: Entwickler lassen sich nur zu exklusiven Spielen hinreißen, wenn es ausreichend potenzielle Käufer gibt. Und Sony verdient das eigentliche Geld mit Spielen bzw. Lizenzen, nicht mit der Hardware. Außerdem strebt man natürlich Synergieeffekte mit anderen Geschäftsbereichen an – wie etwa der Sony-Pictures-Film „Uncharted“ zeigt, der auf den Spielen von Sony Interactive Entertainment bzw. Naughty Dog, zugehörig zu den PlayStation Studios, basiert.

Die Zeit muss zeigen, ob es endlich gelingt, die Sony PlayStation 5 breiter verfügbar zu machen. Zuletzt verkaufte sich die Microsoft Xbox Series X besser als die PS5 – schlichtweg, weil Microsoft mehr Einheiten an den Handel liefern konnte.

Quelle: Sony

André Westphal

Redakteur

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