Asus verabschiedet sich aus dem Markt für Smartphones. Das hat der CEO Shi Chongtang selbst bestätigt. Eine Rückkehr schließt man zwar nicht aus, doch zumindest in der nächsten Zeit will der Hersteller aus Taiwan keine Mobiltelefone mehr veröffentlichen. Überraschend ist diese Ankündigung sicherlich nicht. Denn sowohl die Gaming-Smartphones der Reihe ROG als auch die Zenfone-Modelle fristeten ein Nischendasein am Markt.
Asus will sich laut dem Geschäftsführer stattdessen auf die Weiterentwicklung von PCs für den kommerziellen Bereich sowie KI-Projekte konzentrieren. Bestandskunden, die bereits ein ROG Phone oder Zenfone erworben haben, werden aber weiterhin mit Updates und Kundenservice versorgt. So hatte Asus die Reihe der Zenfones bereits seit 2014 angeboten. Die ROG Phones, spezielle Gaming-Modelle, führte man 2018 ein. Jedoch konnten beide Modellreihen keinen bleibenden Eindruck am Markt hinterlassen.
Gaming-Smartphones sind in den letzten Jahren generell eher abgestürzt. BlackShark etwa, ein ehemaliger Vorreiter in diesem Bereich, musste in die Insolvenz gehen. Andere Hersteller fokussieren sich inzwischen primär auf den asiatischen Markt. Asus argumentiert bei seinem Ausstieg im Übrigen auch mit den gestiegenen Speicherkosten. Das dürfte aber mehr ein Vorwand sein, um das Gesicht zu wahren. Schließlich gibt kein Hersteller gerne zu, dass die eigenen Produkte zu wenige Abnehmer gefunden haben.
Quelle: Inside Taiwan

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