Zotac sieht seine Existenz durch die Speicherkrise gefährdet

Zudem soll Nvidia Zuschüsse für Partner eingestellt haben

Der Hersteller Zotac ist primär für seine Grafikkarten auf Basis von Nvidia-GPUs bekannt, auch wenn das Unternehmen beispielsweise auch Mini-PCs, Mainboards und SSDs vertreibt. In einem südkoreanischen Interview hat das Unternehmen jetzt davor gewarnt, dass die aktuelle Speicherkrise für viele Hersteller existenzbedrohende Ausmaße annehmen könnte. Denn die gestiegenen Preise betreffen ja beispielsweise auch GDDR7-VRAM, wie er auf aktuellen Grafikkarten zum Einsatz kommt.

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Dabei kommen aber noch weitere Faktoren hinzu. Offenbar liefert Nvidia an seine Partner aktuell auch weniger Grafikchips und hat zudem Zuschüsse gestrichen, die man bislang im Rahmen eines speziellen Marketing-Programms gewährte. Zotact ist der Ansicht, dass man daher durch neue Konditionen völlig überzogene Preise zahlen solle, die man in dieser Form auch nicht an die Kunden weitergeben könne. Betroffen sind von den Preiserhöhungen wohl sowohl die GeForce RTX 5090 als auch die GeForce RTX 5060.

Gerüchten zufolge wägen einige Hersteller deswegen aktuell sogar ab, die eigentlich abgehakte GeForce RTX 3060 wieder ins Angebot aufzunehmen, da sie auf älteren Speicher setzt. So oder so sieht es auf dem Markt für Grafikkarten, RAM und Speicherplatz derzeit düster aus, wenn man sich die Preisentwicklung der letzten Monate betrachtet.

Quelle: TagTag

André Westphal

Redakteur

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