Praxistest
Das Flexispot MotionX Pro WalkingPad bietet zwar keine digital verstellbare Steigung, es kann aber mit der Hilfe ausklappbarer Stützen um 7 Prozent geneigt werden. Wer sich also etwas mehr fordern möchte, nutzt diese Möglichkeit.
Ist der Handlauf aufgeklappt und das Sicherungsband wird magnetisch daran befestigt, kann man mit bis zu 10 km/h laufen. Wer die Sicherung aber an der unteren Magnetposition befestigt, wird, egal ob der Handlauf zu- oder ausgeklappt ist, auf 6 km/h eingeschränkt. Ohne befestigte Sicherung funktioniert das Flexispot MotionX Pro gar nicht, sodass ihr das magnetische Bändchen gut aufbewahren solltet.
Im Übrigen zeigt das MotionX Pro am vorderen Display nicht nur die zurückgelegte Distanz und die investierte Zeit an, sondern schätzt auch die verbrauchten Kalorien. Auch die aktuelle Geschwindigkeitseinstellung ist zu sehen. Die hinterlegten Trainingsprogramme sind im Übrigen recht simpel und verstellen schlichtweg ab einer gewissen, zurückgelegten Distanz die Geschwindigkeit. So kann man sich automatisch etwas Abwechslung einrichten.
Wer auf dem Band Platz nimmt, sollte dabei maximal 120 kg mitbringen. Sonst kann es sein, dass das Walking-Pad entweder gar nicht erst anläuft oder im Betrieb wegen der zu hohen Belastung stoppt.
Generell ist das FlexiSpot MotionX Pro, obgleich die Geschwindigkeit auf bis zu 10 km/h steigen kann, eher auf das Gehen als auf das Laufen ausgelegt. Denn unser Tester musste mit seiner Größe von 190 cm und Laufschuhen mit Größe 48 sehr darauf achten, weder zu weit nach vorne noch nach hinten abzudriften. Der Laufbereich ist also ziemlich schmal, wenn man von Natur aus aufgrund seiner Größe entsprechende Schritte macht. Das Gerät eignet sich also in der Tat mehr für lockeres Gehen, während man am Stehschreibtisch arbeitet. Schweißtreibende Läufe sind zwar theoretisch möglich, praktisch aber knifflig wegen des kleinen Laufbereichs.
Die Lautstärke des FlexiSpot MotionX Pro geht für ein WalkingPad in Ordnung, es ist aber deutlich hörbar mit einem sonoren Surren. Wer in einer Mietwohnung lebt, sollte zudem bedenken, dass sich reichlich Vibrationen auf den Boden übertragen. Da kann eine spezielle Matte hilfreich sein, um zu dämpfen.
Verrutscht ist das Laufband in unserem Testzeitraum beim Einsatz wiederum nur minimal, was aber auch daran liegt, dass wir vorwiegend Geschwindigkeiten weit unter den möglichen 10 km/h genutzt haben.



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