Antec Flux Pro Noctua Edition im Test - Seite 5

High-End-Gehäuse mit High-End-Lüftern für 399 Euro

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Einbau

Im Antec Flux Pro Noctua Edition können übergroße E-ATX-Mainboards verbaut werden. Die Installation unseres ATX-Mainboards war daher problemlos möglich, da genug Platz zur Verfügung stand. Die Grafikkarte wird mit Thumb-Screws befestigt. Laut Website soll ein um 90 Grad gedrehter Einbau möglich sein, in der Anleitung wird dies aber nicht beschrieben und eine zusätzliche Halterung wird ebenfalls nicht mitgeliefert.

Eine Grafikkarte darf bis zu 455 mm lang sein. Der CPU-Kühler darf eine maximale Höhe von 190 mm besitzen.

Mainboard und Grafikkarte

Der Festplattenkäfig im unteren Bereich kann verschoben oder auch vollständig entfernt werden. Eine Festplatte kann in den Rahmen geklemmt und eine weitere auf der Halterung verschraubt werden. In der Halterung und auf dem Deckel können alternativ auch SSDs befestigt werden. Festplatten sind in diesem Bereich nicht entkoppelt oder gummiert.

In den beiden Halterungen auf der Rückseite des Gehäuses können zwei weitere 3,5-Zoll-Festplatten oder SSDs befestigt werden. Für Festplatten stehen in diesem Bereich zudem Gummierungen zur Verfügung.

SSD in der Halterung

Zwei weitere SSD-Plätze befinden sich hinter dem Mainboard. Für die Befestigung muss eine Thumb-Screw gelöst, die SSD auf der Halterung verschraubt und diese Kombination wieder im Gehäuse befestigt werden.

Eine Besonderheit ist der Netzteileinbau. Wird ein 18 Zentimeter langes Netzteil verbaut, kann diesen um 90 Grad gedreht installiert werden. Dafür ist ein Kaltgerätekabel vorverlegt. Dies hat den Vorteil, dass die hinteren Anschlüsse des Netzteils sehr bequem erreicht werden können. Werden längere Netzteile verbaut, können dieses auch klassisch mit den Anschluss nach hinten installiert werden.

Der vergleichsweise leere Innenraum zeigt, wie viel Platz für Hardware in dem Gehäuse zur Verfügung steht. Die Rückseite besitzt außerdem viele Mehrzeckkabelbinder, um eine ordentliche Verkablung zu ermöglichen. Das Hauptaugenmerk wurde auf eine gute Kühlleitung gelegt, optisch ansprechend finden wir das Design aber auch. Vor allem die farblichen Akzente, die optisch passend zu den Lüfter gewählt wurden, sind eine Besonderheit dieses Gehäuses.

Christian Kraft

Redakteur

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