Nvidi hat RTX Spark vorgestellt. Das ist die Marketing-Bezeichnung für neue KI-Superchips, die in Notebooks werkeln sollen. Bietet Nvidia seinen GB10 da schon für stationäre Rechner (DGX Spark) an, so sind die neuen N1 und N1X für Notebooks gedacht. In Sachen Hardware sind die Ähnlichkeiten groß. So entstehen die Prozessoren bei TSMC im 3-nm-Verfahren und bieten 20 Kerne auf Basis der ARM-Architektur.
Letztere sind mit einer integrierten Blackwell-GPU mit 6.144 Shadern verbunden. Zudem setzt Nvidia für das Referenzsystem 128 GByte LPDDR5X-RAM ein. Nvidia hat das neue SoC gemeinsam mit MediaTek für Windows 11 entwickelt. Da hat Nvidia dann nach eigenen Angaben auch direkt mit Microsoft kooperiert. Da ist auch eine Software-Plattform mit dedizierten KI-Agenten im Gespräch. Zudem hat Nvidia die Gaming-Leistung des KI-Chips mit einer GeForce RTX 5070 aus dem Notebook-Segment verglichen.
Als TDP wiederum bringt Nvidia für den RTX Spark 80 Watt ins Spiel. Dabei gibt es noch keine Details, aber Nvidia hat verraten, dass man gemeinsam mit OEM-Partnern verschiedene Ableger der Chips für abweichende Preisklassen vorbereiten wird. Offen ist aber noch, wie sich diese dann konkret voneinander abgrenzen sollen. 30 Modelle werden bereits vorbereitet durch Partner wie Asus, Dell, HP, Lenovo, Microsoft, MSI und mehr.
Erste Notebooks auf Basis von Nvidia RTX Spark sollen im Herbst 2026 auf den Markt kommen. Als kleinste Speicherausstattungen gelten offenbar 8 bzw. 16 GByte. Zu den Schnittstellen werden auch USB4 und Thunderbolt zählen. Auch an einem Nachfolger namens Vera Rubin Spark arbeitet Nvidia bereits für 2028 – mit Support für LPDDR6-RAM. 2025 soll dann Rose Feynman Spark folgen. Offenbar sollen also alle zwei Jahre Neuauflagen folgen.
Quelle: Nvidia

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