Anthbot M9 Pro Mähroboter im Test - Seite 4

Kompakter Mähroboter mit LiDAR & RTK für 1300 Euro

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Software

Beim Start der App erscheint der eingerichtete Anthbot M9 Pro mit den wichtigsten Statusinformationen. Dazu gehören unter anderem der Gerätestatus, der Akkustand und der Verbindungsstatus. Von hier aus kann direkt zum Mähroboter gewechselt werden.

Dort wird man mit der Kartenansicht begrüßt. Die Karte kann bearbeitet, ein Mähvorgang gestartet oder der Roboter zum Aufladen zurückgeschickt werden. Über die Zonenverwaltung lassen sich einzelne Bereiche auswählen und mit eigenen Einstellungen versehen. Insgesamt werden bis zu 32 Mähzonen unterstützt.

Die individuellen Einstellungen für die einzelnen Zonen können direkt in der Zonenverwaltung vorgenommen werden. Außerdem lassen sich die Bereiche nachträglich anpassen und getrennte Rasenflächen über virtuelle Verbindungswege miteinander verbinden.

Unter der Kantenbearbeitung lässt sich festlegen, wie der M9 Pro am Rand arbeiten soll. Anthbot bezeichnet diese Funktion als „EdgeWiz“. Damit lässt sich das Verhalten an unterschiedlichen Rasenkanten anpassen. Auch die Mährichtung kann individuell festgelegt werden.

Die Mäheinstellungen bieten keine großen Überraschungen. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 30 und 70 Millimetern definieren. Dazu kommen Einstellungen für die Mährichtung und das Verhalten an den verschiedenen Zonen.

In den erweiterten Einstellungen lassen sich Zeitpläne erstellen und Mähvorgänge automatisch starten. Dabei kann die App unter anderem Sonnenauf- und Sonnenuntergang sowie den Regensensor berücksichtigen. Erkennt der Roboter Regen, kehrt er automatisch zur Ladestation zurück.

Weitere Möglichkeiten sind die Diebstahlsicherung, automatische Software-Updates und verschiedene Einstellungen für die Hinderniserkennung. Auch eine manuelle Steuerung des Mähroboters ist vorhanden. Interessant ist außerdem die Unterstützung von NetRTK. Dadurch kann der M9 Pro über die integrierte 4G-Verbindung auch ohne die physische RTK-Referenzstation betrieben werden.

Positiv ist die große Zahl an Einstellungsmöglichkeiten. Gerade die Kombination aus Zonenverwaltung, Kartenbearbeitung und automatischer Zeitplanung bietet viel Flexibilität.

Ganz ohne Kritikpunkte kommt die Software allerdings nicht aus. Durch die Vielzahl an Funktionen wirkt die App gerade zu Beginn etwas unübersichtlich und benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit. Des Weiteren wird bei der WLAN-Verbindung lediglich 2,4 GHz unterstützt – 5-GHz-WLAN wird nicht geboten.

Tobias Rieder

Arbeitet seit September 2008 als freier Redakteur für Hartware.net. Nebenbei betreibt er seine beiden Blogs Antary und SSDblog.

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