Nachhaltige IT-Beschaffung: Gebrauchte Softwarelizenzen für einen strategischen Wettbewerbsvorteil von KMU

Green IT spielt für kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) eine immer bedeutendere Rolle. Sie ermöglicht schließlich nicht nur die Senkung von Betriebskosten, sondern fördert auch das Markenimage des Unternehmens. Allerdings stellt Nachhaltigkeit für KMU viel mehr als eine reine Image- und Kostensache dar: Sie trägt auf verschiedene Weisen auch zur Resilienz und damit der Zukunftsfähigkeit des Betriebes bei. Wie die strategische Softwarebeschaffung KMUs Wettbewerbsvorteile verschaffen und wirtschaftliche mit ökologischen Zielen verbinden kann, verrät der folgende Artikel.

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Was umfasst die nachhaltige IT-Beschaffung eigentlich? Nicht nur Hardware und Energieverbrauch spielen eine Rolle

Auch Unternehmen unterliegen der ökologischen Verantwortung. Die IT-Branche trägt zu einem hohen Anteil des globalen CO2-Ausstoßes bei – man denke allein an die steigende Anzahl an Rechenzentren in Deutschland, die den Energiebedarf rasant in die Höhe treiben. Um den unternehmerischen Fußabdruck zu reduzieren, reicht ein Blick auf Stromverbrauch und Hardware allerdings nicht aus. Nachhaltige IT-Beschaffung umfasst deshalb auch:

  • Den ressourcenschonenden Einsatz
  • Durchdachte und vorausschauende Planung von Investitionen
  • Die Verlängerung der Produktlebenszyklen
  • Die vorausschauende Berücksichtigung der Lizenz- und Upgrade-Modelle

Software wirkt sich erheblich auf die wirtschaftlichen Strukturen von KMUs aus: Von den Lizenzmodellen bis hin zu Upgrade-Zyklen wirken sich nämlich einige Faktoren auf die Planbarkeit und betrieblichen Budgets aus – und damit auch die IT-Nachhaltigkeit. Kein Wunder also, dass KMUs vermehrt auf gebrauchte Softwarelizenzen setzen, um sich einen strategischen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Wie die Experten von Wiresoft.com betonen, lassen sich gebrauchte Softwarelizenzen vollumfänglich und ohne Einschränkungen nutzen.

Liquidität und Kreislaufwirtschaft – diese wirtschaftlichen Hebel sprechen für gebrauchte Softwarelizenzen

Mithilfe gebrauchter Softwarelizenzen kann das IT-Budget vieler KMUs stark gekürzt werden. Weil sich forcierte Versionswechsel und teure Käufe besser vermeiden lassen, sind hohe Einsparungen möglich – was den Unternehmen mehr finanzielle Flexibilität gewährt. Die erhöhte Liquidität kann schließlich anderen Betriebsbereichen zugutekommen, die wiederum das unternehmerische Wachstum fördern. Auch höhere Investitionen in Cybersecurity werden dadurch ermöglicht.

Auch im IT-Bereich ist die Idee der Kreislaufwirtschaft längst angekommen. Auch Software unterliegt Lebenszyklen – etwa durch Cloud-Abonnements oder Versions-Upgrades. Wollen KMUs diesem Zyklus entgegenwirken, können sie auf Used Software setzen. So lässt sich die Lebensdauer bestehender Systeme verlängern und ein unnötiger Nachkauf vermeiden. Auf diese Weise können auch Abo-Modelle umgangen werden – was gerade in Bezug auf Business-Editionen deutlich wirtschaftlicher ist.

So ermöglicht die nachhaltige IT-Beschaffung KMUs einen Wettbewerbsvorteil

Neben der technologischen Stabilität sorgt die Entscheidung für Used Software als Teil der Green-IT also für mehr Planungssicherheit. KMUs können Software wirtschaftlicher einsetzen und damit die Gesamtkostenstruktur verbessern. Freigewordenes Budget kann in andere Bereiche investiert werden, um das strategische Wachstum zu fördern. Green-IT wirkt sich darüber hinaus auf das Image des Unternehmens und seine Attraktivität bei Arbeitnehmern, Geschäftspartnern und Kunden aus. Zusammen genommen verschaffen diese Faktoren KMUs einen echten Wettbewerbsvorteil: Die Betriebe erweisen sich als krisensicherer und zukunftsfähig.

FAQs: Häufig gestellte Fragen

Dürfen KMU gebrauchte Lizenzsoftware erwerben?
Sowohl der Europäische Gerichtshof, als auch der Bundesgerichtshof legten bereits fest, dass das Verbreitungsrecht von Softwareherstellern nach dem Erstverkauf erschöpft ist. Wie auch die Köpfe hinter der 2010 gegründeten Wiresoft Gruppe betonen, ist der Erwerb gebrauchter Softwarelizenzen damit für KMU legal. Damit es sich um einen rechtssicheren Kauf handelt, muss allerdings eine vollständige und transparente Dokumentation der Lizenzhistorie vorliegen.

Worauf ist beim Kauf gebrauchter Softwarelizenzen zu achten?
KMU sollten die Softwarelizenzen lediglich bei seriösen Anbietern erwerben, die die Lizenzhistorie transparent nachweisen können und sich über den Deinstallationsprozess beim Vorbesitzer informiert haben. Weil eine saubere Dokumentation von Bedeutung ist, können KMU auf Anbieter mit rechtlicher Prüfung wie Wiresoft setzen.

Wie wirkt sich gebrauchte Software auf die IT-Sicherheit aus?
Die IT-Sicherheit wird durch den Kauf gebrauchter Softwarelizenzen nicht beeinträchtigt, da es sich um identische Produktversionen handelt – lediglich der Erwerbsweg ist ein anderer. KMUs können mit ihnen auf stabile Softwareversionen setzen und eine erzwungene Migration vermeiden, die mit Sicherheitslücken einhergehen kann.

Warum ist der Supportzeitraum in Bezug auf gebrauchte Softwarelizenzen so wichtig?
Beim Kauf von Used Software sollten KMU auf einen gültigen Supportzeitraum achten. Hersteller- oder Expertensupport wirkt sich auf die Sicherheit der gekauften Software aus: Mithilfe von Sicherheitsupdates werden Securitylücken in der Software geschlossen und Verbesserungen vorgenommen, die für mehr Stabilität sorgen.

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