OpenAI macht überraschend sein KI-Videotool Sora dicht. Schon bei den ersten Präsentationen sorgte der Videogenerator für Aufsehen und sorgte speziell in der Filmindustrie für Kontroversen. Mittlerweile gibt es natürlich auch zahlreiche Alternativen wie z. B. Seedance von ByteDance. Dass OpenAI den Stecker zieht, ist dennoch unerwartet. Schließlich hatte man sogar einen milliardenschweren Deal mit dem Filmstudio The Walt Disney Company abgeschlossen. Dieser fällt jetzt ins Wasser.
Im Zuge des Abkommens sollte es möglich werden, über 200 Charaktere von Disney in die KI-Videogenerierung einzubeziehen. Der Konzern wollte sogar die herausragendsten von Nutzern generierten Inhalte in seinen Streaming-Dienst Disney+ einbinden. Auch war der Plan, dass Disney rund 1 Mrd. US-Dollar in OpenAI investiert. All das wird nun nicht mehr geschehen. Im Übrigen entfällt nicht nur Sora als Videogenerator, auch die Erstellung von Videos über ChatGPT ist nicht mehr möglich.
OpenAI hatte Sora für ca. fünf Monate in der zweiten Generation veröffentlicht. So ließen sich über das KI-Tool Videos auch mit Geräuschkulisse und Dialogen erstellen. Offiziell gibt OpenAI nur kurz und knapp an, dass man Sora eingestellt habe, um sich auf seine Kerngebiete rund um die GPT-Modelle zu fokussieren. Man munkelt jedoch, dass der Videogenerator für hohe Betriebskosten gesorgt und viele Entwicklungsressourcen verschlungen habe. Zu viele, wie es den Anschein hat.
Quelle: OpenAI (X)


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