Die Steam Machine steht bereits bei ersten Besitzern auf dem Schreibtisch bzw. im Wohnzimmer. Doch nicht alle sind zufrieden: Bei einigen Nutzern trat eine „Red Line of Death“ auf. Das Phänomen erhielt schnell einen Namen, weil die Auswirkungen an den berüchtigten „Red Ring of Death“ erinnern, der anno dazumal zahlreiche Xbox 360 lahmlegte. Glücklicherweise muss Valve aber nicht die Hardware zurückrufen oder austauschen.
So wurde die „Red Line of Death“ der Steam Machine temperaturbedingt ausgelöst, allerdings nicht aufgrund echter Gefahren. Vielmehr waren die BIOS-Settings ab Werk offenbar übervorsichtig. So trat das Problem bereits bei GPU-Temperaturen von 91 Grad Celsius bzw. CPU-Temperaturen von 81 Grad Celsius auf. Das sind durchaus Werte im oberen Bereich, die allerdings eigentlich noch keine Abschaltung des Mini-PCs auslösen sollten.
Valve hat inzwischen erklärt, dass das Verhalten grundsätzlich korrekt ist: Bei zu hohen Temperaturen soll der vordere LED-Streifen auf eine rote Farbe wechseln und eventuell den Shutdown einleiten. Derzeit tritt das laut dem Hersteller bei der Steam Machine auf, wenn die GPU über 90 Grad Celsius warm wird und die CPU 95 Grad Celsius überschreitet.
Doch nun sollen die Werte erhöht werden. Beide Marken will Valve durch ein kommendes BIOS-Update auf 100 Grad Celsius anheben und damit die „Red Line of Death“ in der unnötigen Form beseitigen.
Quelle: Reddit

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