Jetzt offiziell: OnePlus verabschiedet sich aus Europa

Auch aus den USA wird man sich zurückziehen

Wir hatten schon über die Gerüchte berichtet, dass OnePlus sich aus Europa und den USA zurückziehen könnte. Befeuert worden waren diese erstmals Anfang Juli 2026, als der Hersteller damit begonnen hatte, in seinem Online-Shop ausgiebig auf Oppo zu verweisen. Jetzt hat der zuletzt genannte Mutterkonzern es dann auch bestätigt: OnePlus gibt sowohl Europa als auch die USA als Märkte auf. Präsent bleiben wird die Marke jedoch in China und Indien.

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Eins angetreten als „Flagship Killer“ wollte OnePlus mit preislich aggressiven Smartphones den Platzhirschen Marktanteile abnehmen. Das schien eine Zeit lang bei Enthusiasten auch ganz gut zu klappen, denn die Geräte galten lange als Geheimtipps mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis. Doch in den letzten Jahren ging es immer weiter bergab und auch das Marketing wurde stark eingedampft. Vermutlich hat die Speicherkrise dem Hersteller dann den Rest gegeben.

Oppo hat jedoch erklärt, dass man den Kundendienst aufrechterhalte, weiterhin Aktualisierungen und Sicherheitspatches verteilen werde und auch für Reparaturen und Garantiefälle einstehe. Kommende Updates werden die Smartphones von OnePlus allerdings von OxygenOS auf ColorOS von Oppo umstellen. Wer das nicht wünscht, könne allerdings bei OxygenOS bleiben oder auf jenes zurückkehren. In dem Fall dürften allerdings eben auch keine Updates mehr eintrudeln.

Oppo selbst will übrigens nach dem Exit von OnePlus sein eigenes Engagement in Europa ausbauen. Im Übrigen rückt neben OnePlus wohl auch realme mehr in den Hintergrund. Die beiden Untermarken müssen also weitgehend Oppo das Feld überlassen.

Quelle: The Verge

André Westphal

Redakteur

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