Die Klage von Alcatel-Lucent gegen Microsoft wegen angeblich verletzter MP3-Patente in Windows hat Erfolg. Der Richter Rudi M. Brewster vom US-Bundesbezirksgericht in San Diego hat die Verurteilung inzwischen bestätigt. Die zu zahlende Schadensersatzsumme liegt bei etwa 1,5 Milliarden US-Dollar. Dieser Betrag wurde im Februar von einer Jury festgelegt.
Microsoft will im Juni aber in Berufung gehen. Der hohe Betrag kam daher zustande, da auch Auslandsverkäufe in die Rechnung mit einbezogen wurden. Hier erhofft man sich eine Beschränkung auf Verkäufe in den Vereinigten Staaten. In dieser Woche urteilte das Oberste Bundesgericht der USA, dass das Patentgesetz in den USA bei ins Ausland verschickter Software nicht greift.
Quelle: New York Times
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