PC-Video-Benchmark Video2000

Erinnert sich noch jemand an das Format Video 2000, das in den 70er Jahren (den Anfangsjahren der Heim-Videorecorders) mit BetaMax und VHS um die Vorherrschaft konkurrierte? Damals setzte sich VHS trotz der etwas schlechteren Bildqualität durch. Der neue Benchmark mit demselben Namen Video2000 von MadOnion braucht zunächst mit niemandem konkurrieren, bisher gibt es nicht vergleichbares.

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Mit dieser Pressemitteilung präsentierten die Macher der 3DMark-Benchmarks am Montag ihr neues Tool Video2000. Damit soll man gleichzeitig Video-Qualität, -Leistung und -Features testen können. Das aus Grafikkarte, CPU, Speicher und Motherboard bestehende Video-Subsystem wird anhand von MPEG2-Kodierung und Dekodierung überprüft, die CPU-Belastung beim Abspielen eines Videos gemessen, die Bildqualität von Videos mit Referenzen verglichen und vieles mehr.
Video2000 kann man hier in einer freien Version runterladen (21,4 MB !). Die kommerzielle Variante Video2000 PRO kostet knapp $30 und enthält zusätzlich den ResultBrowser2000, ein Tool zur einfachen Analyse der Ergebnisse.
Die Jungs von HotHardware haben schon ein paar Grafikkarten mit Video2000 getestet und darüber einen kurzen Bericht veröffentlicht. Dort konnte sich aufgrund der minimalsten CPU-Belastung eine ATI Rage Fury Pro gegen die Konkurrenz von Vidia GeForce256 DDR,
3dfx Voodoo3-3500TV und Matrox G400 durchsetzen.
Wir werden uns das Tool natürlich auch mal genauer ansehen und bei Tauglichkeit zukünftig für unsere Tests verwenden.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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