Duron und TBirds erkennen!

Nicht am CPU-Code, aber an den L1-Kontaktbrücken

Wie die FiringSquad herausgefunden haben will, gibt es direkt auf dem Duron oder Athlon/Thunderbird Prozessor einen Code, anhand dessen man erkennen kann, ob die CPU einen festen Multiplikator besitzt oder nicht. Ohne diesen festeingestellten Multiplikator ist der Duron oder auch der TBird sehr leicht zu übertakten, wenn man ein Motherboard besitzt, das die Einstellung des Multipliers erlaubt (z.B. Asus A7V, Abit KT7).

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In der zweiten Zeile der Beschriftung eines Duron oder Thunderbirds findet man am Ende einen dreistelligen Buchstaben-Code, der diese Ausprägungen annehmen kann: PAW, PBW, PCW, PDW oder PEW. Angeblich sollen die CPUs mit den Codes PAW und PCW mit einem festeingestellten Multiplikator versehen sein. Alle anderen lassen eine Einstellung des Multipliers durch das Motherboard zu.
Dies sind allerdings noch unbestätigte Informationen, da es eine breit angelegte Untersuchung von mehreren dieser Prozessoren noch nicht gegeben hat.
UPDATE:
Inzwischen wurde offenbar schon das Gegenteil bewiesen. Anhand des CPU-Codes kann man also nicht mit Sicherheit erkennen, ob der Multiplier fest ist oder nicht. Die FiringSquad hat auch schon ihren Artikel abgeändert. Nun sollen alle Duron und Athlon/Thunderbird Prozessoren, die in der Woche 23 und früher produziert wurden, „unlocked“ sein.
Die einfachste Methode, wie Overclockers.com zeigt, ist aber immer noch die Prüfung der L1-Kontaktbrücken. Sind diese geschlossen, ist der Multiplikator nicht fest und kann verändert werden.

L1-Kontaktbrücke

Quelle: FiringSquad

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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