AMD arbeitet mit Foundry zusammen

Gemeinsame Fabrik mit UMC geplant

Es wurde schon lange darüber spekuliert, ob AMD beim Bau ihrer nächsten Halbleiterfabrik mit einer anderen Firma kooperieren wird. Eine Kooperation hat mehrere Vorteile für die beteiligten Firmen. Unter anderem kann man sich die Baukosten teilen. Aber auch die Gesamtbaukosten sollten bei einer großen Fabrik geringer ausfallen als bei zwei kleinen. Zudem muss nicht jedes Unternehmen für sich die Forschungsarbeit für neue Prozesstechniken leisten.

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Daher gibt AMD heute offiziell bekannt, dass man mit der Foundry UMC in Zukunft zusammenarbeiten werde. Ab Mitte 2005 möchte man zusammen eine Fab für 300mm Wafer und 0,065µ-Prozesstechnik betreiben. In der Zwischenzeit fertigt UMC schon einmal Prozessoren für AMD.
Die Fabrik bis 2005 betriebsfähig zu bekommen ist ein recht hochgestecktes Ziel. Bisher stieg man etwa alle zwei Jahre auf die nächstkleinere Strukturbreite um. Zur Zeit fertigt AMD noch alle Prozessoren in 0,18µ, in diesem Quartal sollen erste 0,13µ-Chips auf den Markt gebracht werden. Bereits im zweiten Halbjahr 2003, nur 12-18 Monate später, folgen dann laut AMD 0,09µ-Prozessoren. Weitere 12-24 Monate danach ist man dann bei 0,065µ angelangt.
Intels Roadmap sieht ähnliches vor. Im Gegensatz zu AMD kann man 0,13µ-Prozessoren jedoch schon seit über sechs Monaten in Massen liefern. Vermutlich will AMD mit der neuen Fab diesen sechsmonatigen Rückstand aufholen.

Quelle: Pressemitteilung

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