Linux Hardware News

Intel, AMD und IBM steigen nun auch verstärkt ins Linux-Segment ein

Wie in einer Presseerklärung auf der Homepage von UnitedLinux zu lesen ist, wurden die Hardware-Hersteller AMD und IBM als erste Technologie-Partner gewonnen. Die Rolle der Technologie-Partner wird wie folgt beschrieben:

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“The role of Technology Partner includes, among other benefits, participation in the UnitedLinux Technical Advisory Board and its committees, pre-release access to UnitedLinux deliverables, the right to propose enhancements for consideration by the UnitedLinux Technical Steering Committee, and joint marketing activities.
Sie nehmen also am technischen Beratungsgremium von UnitedLinux teil, haben frühzeitigen Zugriff auf neue Produkte, dürfen dem technischen Erweiterungs- und Steuerungskomitee von UnitedLinux Erweiterungen und Verbesserungen vorschlagen und beteiligen sich an Marketing-Aktivitäten.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. So kann IBM nun direkt Einfluss auf die Entwicklung des Systems nehmen, auf dem in Zukunft viele der Unternehmensrechner laufen sollen (UnitedLinux ist hauptsächlich für den Unternehmensbereich vorgesehen). Und somit auch noch besser abgestimmte Komplettlösungen anbieten. AMD hat ganz klar seine neuen 64bit-Systeme im Auge, deren Erfolg stark von der Unterstützung auf der Softwareseite abhängt.
Anmerkung: Liegt es nicht auch auf der Hand, dass diese Partner auch TCPA vorschlagen werden?

Intel hat sein VTune Performance Analyzer 6.1 Tool jetzt auch komplett für Linux nutzbar gemacht. Bisher gab es nur einen ferngesteuerten Client für Linux, der seine Informationen an einen Windows-PC mit Vtune 6.1 sendete. Der VTune Performance Analyzer 1.0 for Linux funktioniert nun vollkommen eigentständig unter Linux. Damit man ihn auch auf möglichst vielen Distributionen verwenden kann, hat Intel zudem noch das “VTune Performance Analyzer Driver Kit“ herausgebracht, das aus Open Source Treibern für den Analyzer besteht.
Verwendung findet das Programm bei der Untersuchung einzelner Codeteile auf deren Performance-Verbrauch. Somit können Entwickler eventuelle Flaschenhälse schneller erkennen und ihre Optimierungen auf diese Bereiche konzentrieren.
Zur Zeit existiert lediglich eine Beta. Die endgültige Version soll etwa $700 kosten.

Quelle: E-Mail

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